WIR hier am NGB

WIR hier- Informationen rund um die Schule und die nähere Umgebung. In diesem Ressort findet ihr Artikel über neue Lehrer, AG's an der Schule, Infos rund um wichtige Schulereignisse und aktuelle Themen in Bochum. Vielleicht erkennt ihr das ein oder andere ja wieder!


Der Abraham Pokal    13.02.2020

Er steht an unserer Schule.Wir alle sehen ihn aber niemand weiß die wahre Geschichte. Wieso steht er hier ? Warum gibt es Ihn? Wie ist seine Geschichte? Was ist sein Ziel, welche Projekte werden verfolgt? Und vor allem, was haben wir mit ihm zu tun ?

Zuerst sollten wir wohl die Frage klären, wo der Abraham Pokal an unserer Schule steht.

Falls ihr das noch nicht wisst, geht doch mal in die Mensa!

An den Ort, wo die meisten fast täglich sind. Dort wird er in Form eines Bildes (siehe oben) symbolisiert. Lasst uns zunächst mit der Frage, wieso er an unserer Schule steht, beginnen.

 

Das Besondere an diesem Pokal ist, dass er nicht als „Preis“ verliehen wird, sondern als Aufforderung. Eine Aufforderung, welche versucht, unsere Schule zu einem besseren Ort zu machen, indem wir dazu aufgerufen werden, uns aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung zu stellen und unsere Schule zu einem besseren und sicheren Ort für alle zu machen.

Dies haben wir vor kurzem wahrgenommen, als die ganze Schule eine Schweigeminute hielt, da in Hanau unschuldige Menschen, aufgrund ihres ausländischen Hintergrunds wahllos umgebracht wurden. Unsere Schule hat damit nochmal deutlich gemacht, dass wir so etwas in keiner Form tolerieren und uns aktiv dagegenstellen.

Um jeden Menschen aufzurufen, sich gegen solche Taten zu stellen, steht der Pokal an Schulen, wie zum Beispiel an unserer.

 

Er heißt Abraham Pokal, da Abraham als Symbol der Verbindung angesehen wird. Abraham wird von den drei großen Religionen als Glaubensvater (Juden, Christen, Muslimen)  anerkannt.

Den Abraham Pokal gibt es seit dem Jahr 2006. Über 12 Schulgemeinschaften haben dem Abraham Pokal 12 Monate einen Platz in ihrer Schule geboten und sind besonders in dieser Zeit seinen Anforderungen gefolgt.

Ich habe mich dazu entschlossen, einen Experten persönlich zu dem Abraham Pokal zu befragen, hier kommen die Ergebnisse des Interviews mit Herrn Vollert;

 

Ich wollte etwas über die Erfolge des Abraham Pokals, die Projekte und seine eigene

Meinung zum Ganzen erfahren.

Der Abraham Pokal wird vom Jugendring organisiert, welcher viele Projekte leitet, um an das Ziel zu erreichen, die Welt zu einem besseren und sicheren Ort für alle von uns zu machen .

An unserer Schule wurden dementsprechend schon Projekte durchgeführt.

Im 7. Jahrgang zum Beispiel wurde sich ausführlich mit diesem Thema befasst. Es wurde unter anderem über Vorurteile gegen Ausländer, den Islam und die jüdische Kultur gesprochen.

Herr Vollert selbst arbeitet mit seinem Geschichtskurs an einer Erinnerungsstelle in Form einer Tafel mit Informationen, die an dem einst tragischen Platz am Hauptbahnhof Nord,

den wir mit Sicherheit alle kennen, platziert werden soll. Dort, wo wir heute unbeschwert shoppen gehen, wurden vor einigen Jahren Juden deportiert, was leider schon sehr in Vergessenheit geraten ist.

Seit den Projekten zeigen sich deutliche Veränderungen der Schüler. Sie zeigen mehr Interesse und gehen aufmerksamer mit diesem sensiblen Thema um.

Natürlich gibt es dagegen auch Einzelfälle, wie es Herr Vollert schon selbst erlebt hat.

Diese wenigen, jedoch vorkommenden Fälle, stellen sich aktiv dagegen, etwas zu diesem Thema zu lernen, beziehungsweise zeigen sich wenig kooperativ, ihre voreingenommene Meinung zu ändern. Stellt ein Schüler sich dagegen, wird versucht mit Gesprächen etwas gerade zu rücken. Man versucht immer sein Bestes zu geben. Aufgrund all dessen ist Herr Vollert der Meinung, der Abraham Pokal bewirke etwas, und auch ich denke, er kann unser ganzes Miteinander positiv beeinflussen, wenn wir uns darauf einlassen.

 

 

Quelle: https://www.jugendring-bochum.de/interkulturelles/abraham-pokal/


Bochum, wir komm' aus dir!

07.02.2020

Schüler*innen der Klasse 8C schreiben Fortsetzung zu Herbert Grönemeyers Heimatlied Bochum

 

 

Als Abschluss der Unterrichtsreihe “Mit allen Sinnen erfahren – die Großstadt in Songs und Gedichten“ (Großstadtlyrik) haben die Schüler*innen der Klasse 8C in einer Gruppenarbeit eine weitere Strophe für den Kultsong „Bochum“ von Herbert Grönemeyer geschrieben. In dem 1984 erschienenem Lied beschäftigt sich Grönemeyer mit Bochum: Mit den schönen sowie eher unschönen Seiten der Stadt. Außerdem erklärt er, warum er Bochum so sehr mag.

 

 

 

Diesen Inhalt galt es beizubehalten, weshalb vor dem Schreiben der neuen Strophe vier Kriterien festgelegt wurden, die beim Fortführen eines Liedes eingehalten werden sollen: Die neuen Strophen sollten einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Liedtext haben, also dasselbe Thema; Sie sollten die Gefühlslage des lyrischen Ichs und des lyrischen Dus beibehalten, also die Gefühle von Herbert Grönemeyer für die Stadt Bochum; Die sprachliche Gestaltung der Strophen sollte der des Liedes gleich sein, und der formale Aufbau der Strophe sollte derselbe sein wie im Lied.

 

 

 

Nachdem alle Kriterien besprochen worden waren, hatten die Gruppen 20 Minuten Zeit, ihre Strophen zu schreiben. Diese sollte aus der heutigen Sicht verfasst werden, dem 36 Jahre alten Lied sollte also etwas Modernes hinzugefügt werden. Nachdem alle Strophen vorgetragen, besprochen und eventuell noch verändert wurden, blieben sechs fertige und neue Strophen übrig:

 

 

 

 

 

Bochum

 

 

 

Die neue Universität

 

Beschreibt deine Identität

 

Tief im Westen

 

Da wo sie steht

 

Und die Sonne untergeht

 

 

 

Du glänzt sogar im Winter

 

Lebst ohne Big Ben

 

Bist die Blume der Ruhr

 

Bist jedoch 'ne ten von ten

 

Und wir immer zu dir zähl'n

 

 

 

Du lässt das Graue verblassen

 

Von Zeit zu Zeit

 

Der Stollen ganz verlassen

 

Das Wissen wächst wie Unkraut am Ende des Schlots

 

Das Grüne gehört zu uns

 

 

 

Dein Grubengold ist längst Geschichte

 

Strahlst jetzt mit deiner Vielfalt

 

Und lässt alle Rassisten kalt

 

Das was dich besonders macht

 

Ist, dass das Grüne wieder lacht

 

Das hätte niemand je gedacht

 

 

 

Du hast dich verändert

 

Heute bist du ein Meer des Wissens

 

Die Ruhr Uni hat zwar ihre Risse

 

Und Musik hört man überall

 

Auf der Straße und im Schauspielhaus

 

Doch trotzdem bist du noch gleich.

 

 

 

Nun hast du dich geändert

 

Und deine Industrie verschwand

 

Doch wer ganz genau schaut

 

Findet immernoch dieselbe Wand

 

Die dort einmal voller Kohle war

 

 

 

Die Unterrichtsreihe wurde von der Referendarin Frau Kalinasch geleitet.

 

 

 

Ole Weichsel, 8c

 

 


Fleißige Helfer machen die Umgebung vom NGB sauber  14.06.2019

Am 5. April machten freiwillige Helfer die Umgebung vom NGB sauber.

 

 

 

Um 13:35 Uhr trafen sich die freiwilligen Helfer, um die Umgebung zu reinigen. Vom USB wurden Warnwesten, Schutzhandschuhe, Müllbeutel und Zangen gesponsert. Die Helfer teilten sich in drei Gruppen mit je circa zwei Lehrern auf. Sie gingen zum Beispiel durch und um den geologischen Garten. Dort fanden sie viele interessante Gegenstände, zum Beispiel einen Regenschirm und zwei Christbaumkugeln. Um 16 Uhr war auch die letzte Gruppe wieder an der Schule. Insgesamt befüllten die Müllsammler acht volle Müllbeutel. Am Ende wurden noch Fotos für die Homepage gemacht. Vielleicht bekommt ihr jetzt auch Lust, euch für die Umwelt einzusetzen.

 

 

 

Ein Bericht von Christina, Yu-Chan und Charlotte (6C)

 

 

 


Das Museum unter Tage

24.05.2019

Ein Museum für Landschaftsmalerei vom alten China bis heute in Bochum-Weitmar.

 

Das Museum unter Tage ist in Bochum-Weitmar, direkt gegenüber der Schlossruine mit dem sogenannten Kubus. Das Museum liegt unterirdisch und ist ca.1.500 m2 groß. Die Dauerausstellung ,,Weltsichten“ über Landschaftsmalerei ist auf zwei Dritteln der Fläche untergebracht, die Fläche für die Wechselausstellungen ist in einem Drittel des Museums untergebracht. Das Museum wurde 2015 eröffnet.

 

 

In der Dauerausstellung sind ca. 350 Gemälde, unter anderem von Giovanni Bellini, David Teniers, Gustave Courbet und Pablo Picasso, aber auch moderne Kunst und chinesische Malerei ausgestellt. Nebenbei gibt es auch Video-Sound Installationen.

 

 

Das Museum ist von Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt frei, für 13 bis 18 Jährige kostet der Eintritt drei Euro und für Erwachsene fünf Euro.

 

 

Das Museum ist sehr spannend vor allem für die, die sich für Kunst interessieren, aber auch für alle anderen gut zugänglich.

 

 

,,Angefangen bei Vorläufern aus dem 15. und 16. Jahrhundert reicht das Spektrum der 'Weltsichten' bis in die globalisierte Gegenwart und gibt somit auch Raum für verschiedene Darstellungsformen: vom klassischen Ölgemälde über Fotografien hin zu raumfüllenden Video-Installationen.“

 

schrieb die Rheinische Post.

 

 

Jonathan Radkowski

 


Digi-Camp der 9. Klassen                                        01.05.19

Die Jahrgangsstufe neun lernt digitale Medien in eigenem Sinne sicher zu nutzen

 

Für drei Tage konnten wir in die wunderbare Welt der digitalen Möglichkeiten und der sozialen Medien eintauchen und sogar selbst bei vielen verschiedenen Unterthemen mitwirken. Denn, vom 09.-11.04.2019 fand das Digi Camp für die 9. Jahrgangsstufe an unserer Schule statt.

 

Am ersten Tag trafen wir uns für die Begrüßungsrede und einen kurzen Einblick in das Thema „Hacking und sichere Passwörter“ um 08:15 Uhr in der Aula. Ein junger Mitarbeiter der durchführenden Unternehmen erklärte, wie einfach es teilweise ist, Zugänge mit nicht ausreichend sicheren Passwörtern zu hacken. Weiter wurde gezeigt, wie man herausfindet, ob sein eigener Zugang gehackt wurde. Danach wurden wir in vier Gruppen eingeteilt, in denen wir jeweils vier Workshops besucht haben. Die behandelten Themen waren bewusster Umgang mit sozialen Medien, Risiken und Gefahren im Netz, Fitness gegen Rückenbeschwerden bei zu langem Sitzen und gesunde und ausgewogene Ernährung. Am Ende des Tages gab es noch ein Resümee in der Aula, nach welchem wir um 13:30 Uhr entlassen wurden.

 

Für die beiden darauffolgenden Tage, nahmen wir an verschiedenen Workshops teil, die wir uns aus sechs verschiedenen Themen vorab ausgewählt hatten. Da nicht immer die Vorauswahl der Workshops den Schülern/innen zugeordnet werden konnte, erfuhren wir durch aushängende Listen, an welchem Workshop wir in welchem Raum teilnehmen würden.

 

Im Workshop „Journalismus im digitalen Zeitalter“, erstellten die Schüler/innen einen Account auf beispielsweise Instagram und lernten, sich beim Posting auf ein Thema zu spezialisieren und dies zum Ausdruck zu bringen.
Der Workshop „Smart Photography“, brachte den Teilnehmer/innen die Kunst der Fotografie näher und gab entscheidende Tipps für perfekte Fotos und Bearbeitungen.
Im Workshop „YouTube – Broadcast yourself“, lernten die Schüler/innen das eigene Drehen sowie die Bearbeitung von Videos und wie man sich selbst am besten produziert. Geleitet wurde dieser Workshop von dem YouTuber Sebastian Meichsner, der einer der Betreiber des YouTube-Kanals „BULLSHIT TV“ ist und auch einige Fans an unserer Schule hat.
Ein weiterer Workshop namens „Instagram entdecken“ handelte davon, wie man perfekte Instagram-Posts macht und wie man ein guter Influencer wird.
Der Workshop „Bloggen wie es dir gefällt“, brachte den Teilnehmer/innen bei, was einen Blog ausmacht und worauf beim schreiben geachtet werden sollte.
Außerdem gab es den Workshop „Prezi – PowerPoint war gestern“, in welchem die Schüler/innen lernten, wie man eine perfekte Präsentation mit dem Computerprogramm „Prezi“ erstellt. Alle Workshops wurden von qualifizierten Mitarbeitern/innen betreut, welches selbst über einige Erfahrungen in diesen Bereichen verfügte.

 

Wir verbrachten also den zweiten und dritten Tag in den Workshops bis 16:10 Uhr und am Ende des dritten Tages fanden wir uns noch einmal für eine Abschlussversammlung in der Aula zusammen, bei der die Leiter/innen der verschiedenen Workshops die Ergebnisse ihrer Gruppen präsentierten und wir ein abschließendes Fazit zogen.

Durch das Digi Camp wurden wir optimal über die Vorteile der digitalen Medien beziehungsweise über die uns dadurch gebotenen Chancen informiert und wie wir diese bestmöglich nutzen können. Aber uns wurde auch verdeutlicht, welche Gefahren das Netz mit sich bringen kann und wie wir diese am besten umgehen können.

 

 

Carla Möller und Kiara Brehmer

 


Holland-Austausch GPE-Kurse Klassenstufe 9             01.02.19

Dieses Jahr fand erstmalig ein einwöchiger Schüleraustausch mit einer holländischen Schule statt, dem Northgo College in Noordwijk. Mitmachen konnten max. 20 SchülerInnen aus den GPE-Kursen der Jahrgangsstufe 9. Optimal wären jeweils zehn Mädchen und zehn Jungen. Finanziert wurde der Austausch von der Brost-Stiftung. Zwar mussten zu Beginn 30€ abgegeben werden, diese bekommen die SchülerInnen allerdings in Holland als Taschengeld wieder ausgezahlt.

 

Die holländischen Schüler waren vom 04.11.18 bis zum 09.11.18 in Bochum und nächtigten in der Jugendherberge am Bermuda3eck. Während der gesamten Zeit wurden uns die warmen Mahlzeiten der Mensa zur freien Verfügung gestellt. Es musste am Ende ein Projekt erarbeitet werden, in dem der Ablauf und die Erfahrungen der gesamten Woche dargestellt wurden. Dies musste in einer Gruppe von mindestens zwei „Austauschschülerpaaren“ erstellt werden. Der Gegenbesuch von den Bochumer SchülerInnen findet vom 07.04.19 bis zum 12.04.19 statt.

 

 

 

So sah der Wochenplan aus:

 

 

 

Sonntag:

 

Ankunft der holländischen SchülerInnen in Bochum.

 

 

 

Montag:

 

Morgens: Erstes Aufeinandertreffen und Kennlernspiele, Festlegung der „Austauschschülerpaare“

 

Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der Mensa

 

Nachmittags: Führung durch das Vonovia Ruhrstadion

 

Abends: Abendessen in der Gastfamilie

 

 

 

 

Dienstag:

 

Morgens: Bochumer SchülerInnen nahmen am normalen Unterricht teil, Holländische SchülerInnen bekamen Unterricht über das Ruhrgebiet und Bochum

 

Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der Mensa

 

Nachmittags: Besuch der Zeche Zollverein in Essen

 

Abends: Gemeinsames Pizza essen und Karaoke singen in der Schule

 

 

 

Mittwoch:

 

Morgens: Besuch des Bergbaumuseums

 

Fahrt nach Hagen

 

Mittags: Freie Zeit in Hagen

 

Nachmittags: Besuch in der Trampolinhalle (Sprungwerk)

 

Abends: Abendessen in der Gastfamilie

 

 

 

Donnerstag:

 

Morgens: Bochumer SchülerInnen nahmen am normalen Unterricht teil,

 

Holländische SchülerInnen nahmen am Unterricht der bilingualen Klassen teil

 

Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der Mensa

 

Nachmittags: Vorbereiten der Präsentationen

 

Abends: Gemeinsames Grillen in der Jugendherberge (Abschiedsfeier)

 

 

 

Freitag:

 

Morgens: Vorstellen der Präsentationen

 

Mittags: Gemeinsames Essen in der Mensa

 

Nachmittags: Verabschiedung der holländischen SchülerInnen

 


Was ist Glück für dich?                                               01.12.18

Eine Umfrage in unserer Schule

Jeder hat eine andere Auffassung von Glück.Wir haben Schüler aus jeder Jahrgangsstufe und Lehrer gefragt, was ihrer Meinung nach Glück ist, dabei kam folgendes heraus:

 

 

 

Stufe

Auffassungen

5. Klasse

Wenn man sich freut, am Tag unerwartet etwas Gutes passiert.

6. Klasse

Das man sich freut, Spaß am Leben.

7. Klasse

Freude, dass etwas sofort gut gelingt.

8. Klasse

Dass man keine Sorgen hat.

9. Klasse

Das Geschehen guter Dinge, ohne mich dafür anstrengen zu müssen.

EF

Das Widerfahren von guten Dingen und Erfolgen.

Q1

Glück kann man nicht definieren, da es ein subjektiver Ausdruck ist, der ausdehnbar ist und auf jeden individuell anwendbar ist.

Q2

Glück hat für jeden eine andere Bedeutung.

Lehrerin

Frei entscheiden, ohne das Gefühl zu haben, jemanden zu vernachlässigen.

Lehrerin

Glück ist Zufall.

Lehrer

Wenn es einem im Leben gut geht.

Lehrer

Eine leise Klasse, ein gutes Leben.

 

 

 



Cambridge Zertifikate    22.09.18

Am Freitag den 21.09.18 wurden einmal wieder die Sprachzertifikate der University of Cambrige verliehen!

Nach einer kurzen Ansprache durch Herrn Bauer wurden die Zertifikate verliehen, über die sich wohl jeder freuen konnte, denn jeder hatte die Prüfung bestanden. Auch die betreuenden Lehrer wurden beglückwünscht und zum Abschluss mit ihren Schüler*innen fotografiert.

 

Bereits seit einigen Jahren bietet unsere Schule kostenlose Vorbereitungkurse an, um interessierte Schüler*innen auf die Zertifikate vorzubereiten. Dabei stehen zwei verschiedene zur Wahl:

1. Das FCE gilt im europäischen Refernzrahmen für das Niveau B2 und sollte zu erst absolviert werden.

2. Das CAE entspricht bereits dem Level C1, also unterem Muttersprachenniveau. Schüler*innen ab der Q1 eignen sich hierfür besonders.

 

Die beiden Kurse, welche am Freitag ausgezeichnet wurden, waren die letzten Kurse, welche maßgeblich von Frau Erdmann und Frau Kühne betreut wurden. Da Frau Erdmann nun in ihren wohl verdienten Ruhestand geht, wird Frau Kühne für die folgenden Kurse von Frau Schmitz unterstützt. Somit gehen beide Zertifikatskurse in die zweite Runde, noch ist Platz teilzunehmen. Wer Interesse hat, kann sich bei Frau Schmitz/ Frau Kühne anmelden.

 

-Tim Pöppel


Die Polenfahrt              31.08.18

Am Sonntag den 09.09 fährt die Q1 des Neuen Gymnasium Bochums nach Polen. Dieses Jahr soll nach Lublin gehen!

 

 

Bei der Fahrt handelt es sich um eine Gedenkreise; sie soll den Schülern vor Augen führen, was sich in den Jahren zwischen 1941 bis 1945 in Polen ereignet hat. Daher sind die Ziele: das  Vernichtungs- und Arbeitslager Majdanek und das Vernichtungslager Belzec. Auschwitz entfällt, da dieses sehr von Touristen überlaufen ist. Außerdem wird die Innenstadt und die Synagoge von Zamosc besichtigt.

 

 

Aktion Reinhardt  Heinrich Himmler beauftragte 1942 den

SS-und Polizeiführer Odilo Globocnik mit der Aufgabe der gesamten Vernichtung der Juden aus den Distrikten Warschau, Lublin, Radom, Krakau und Lvov.

Bisher wurden die Juden in einer Reihe aufgestellt und erschossen, doch da das erstens kostenaufwendig, zweitens nicht sehr effektiv (zeitlich) und drittens „eine zu große psychische Belastung für die Täter“ darstellte, sollten radikalere Maßnahmen folgen. An der östlichen Grenze des Generalgouvernements und in der Nähe von Eisenbahnschienen wurden die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Triblinka errichtet. Im März 1942 wurden dort die ersten polnischen Juden in Gaskammern mit Abgasen vernichtet. Innerhalb eines guten Jahres ließen in diesen Lagern 1,3 mio Juden ihr Leben.

 

 

Als 1943 die Auflösung der noch Vorhandenden Ghettos bevorstand und die Überbleibenden vor allem nach Triblinka deportiert wurden, gelang es einigen der Häftlinge zu fliehen. Das hat zur Folge, dass alle anderen zurückgebliebenen Gefangenen hingerichtet wurden.

 

1943 kam es in Sobibor zu einem Häftlingsaufstand, nachdem zu den Insassen durchgedrungen war, dass das KZ geschlossen und alle noch Lebenden ermordet werden sollten. Später dann wurden alle vernichtet.

Himmler fürchtete nun, es könnte auch in einem der anderen Lager in Lublin (Majdanek, Poniatowa, Trawniki) zu einem Aufstand kommen und ließ aus Vorsicht in der „Aktion Erntefest “ alle erschießen. So sterben in wenigen Tagen 43.000 Juden.

 

 

1933 lebten in Deutschland 561.000 Juden (0,9 % der Bevölkerung), als das NS Regime an die Macht kommt beginnt die Ausgrenzung der Juden in Deutschland. Juden verlieren ihren Job, müssen sich als Jude kennzeichnen, werden gesondert unterrichtet, die Kristallnacht folgt. Alles in einem: die Lebensqualität der Menschen nimmt drastisch ab; da ihnen die Lebensgrundlagen genommen werden fliehen viele. So können  352.556 deutsche Juden fliehen.

 

1942 werden in Dortmund Juden aus dem Amtsbezirk Arnsberg zusammen in eine Turnhalle gepfercht und dann vom Güterbahnhof in Viehtransportern nach Zamosc gebracht. Dort wurde dann entschieden, ob die Juden arbeitsfähig waren oder nicht. Waren sie es nicht, wurden sie direkt vergast oder erschossen. Falls sie fähig seien sollten, wurden sie zur Zwangsarbeit gezwungen und dabei hat man sie langsam verhungern lassen.

 

-Jana Eckelt

 

 

 

 


Jugendkonferenz Erinnerungskultur in Berlin

Zeichen der Geschichte lassen sich in Berlin an fast jeder Straßenecke hautnah erleben. Warum es sich trotzdem lohnt, in Museen der Hauptstadt von virtueller Realität Gebrauch zu machen, erfuhr ich bei bei einem Treffen mit Jugendlichen aus Deutschland und Großbritannien. 2018 ist das Europäische Jahr des Kulturerbes, einer der Höhepunkte war der “Cultural Heritage Summit” in Berlin Mitte Juni. In diesem Rahmen fand auch eine Jugendkonferenz mit insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich statt. Das Wochenende wurde von UK-German-Connection in Zusammenarbeit mit British Council Germany organisiert. Über die Möglichkeit zur Teilnahme wurden wir von unserer Partnerschule in Schottland aufmerksam gemacht. Im Laufe des Wochenendes stellten alle Teilnehmer Projekte zum Kulturerbe ihrer Heimat vor, ich erzählte beispielsweise von der Industriekultur im Ruhrgebiet. 
 
,,Während der Jugendkonferenz habe ich viele verschiedene Meinungen über kulturelles Erbe und Traditionen entdeckt. Besonders interessant war es, die Unterschiede zwischen deutschen und englischen Ansichten herauszufinden. Die Erfahrung hat mein Deutsch und meine Auffassung von kulturellem Erbe verbessert - und es hat auch viel Spaß gemacht!” - Alice, St. Albans
 
Am Samstag gab es Führungen zur Berliner Straßenkunst-Szene, zur Geschichte der Berliner Juden oder zum Thema Digitalisierung im Kulturerbe. Dabei wurde unter anderem der Zustand der Berliner Mauer in verschiedenen Jahrzehnten durch eine Virtual Reality Brille betrachtet.
 
,,Bei der Virtual Reality Tour fand ich es faszinierend zu sehen, wie sich sowohl die Ost-, als auch die Westseite in den Jahren, in denen die Mauer stand, entwickelten. Man hat ja nicht oft die Möglichkeit, so etwas zu sehen.” - Pia, Hamburg
 
Anschließend unternahmen alle Teilnehmer noch eine Führung im Tempelhofer Flughafen mit seiner vielfältigen Geschichte.  Am letzten Tag, Sonntag, tauschten wir ein letztes Mal unsere gesammelten Erfahrungen aus und diskutierten die verschiedenen Eindrücke. Außerdem wurde ein Kurzfilm erstellt, der uns Jugendlichen die Möglichkeit gab, unsere Gedanken auch außerhalb der Konferenz zum Ausdruck zu bringen. Das Video befindet sich unter dem folgenden Link:
 
https://youtu.be/A7_xjiTEuVY
 
,,Ich hatte eine so aufregende und lehrreiche Zeit in Berlin! Es war mein erstes Mal in Deutschland und es war sogar besser als ich mir vorgestellt habe. Die Street Art war so faszinierend und ich genoss die verschiedenen Perspektiven ihres kulturellen Erbes. Was die Küche betrifft - Es ist nicht nur Fleisch, das die Deutschen lieben, Brot ist die wahre Leidenschaft!” -Esme

 

-Emily Grünendieck

 

 

 



Projekt "Grenzenlos"

Hyoyoung Kim startet demnächst zusammen mit fünf anderen SchülerInnen ihr Projekt "Grenzenlos".

Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr in folgendem Interview.

 

 

Du hast ja mit anderen Jugendlichen das Projekt „Grenzenlos“ in die Wege geleitet. Was ist dieses Projekt denn eigentlich?

 

 

 

Nun, bei dem Projekt handelt es sich um den Versuch, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, mit ihren eigenen Grenzerfahrungen umzugehen und diese zu verarbeiten. „Grenzenlos“ zeigt dabei schon am Namen, dass Jugendliche ihre eigenen Grenzen erkennen sollen und dazu animiert zu werden, darüber zu reden und sich auszutauschen.

 

Dann sollen sie das künstlerisch darstellen und optimaler Weise so eigene Grenzen überwinden.

 

Am Ende gibt es dann eine öffentliche Ausstellung mit Präsentation der Werke, um die Leistungen zu würdigen.

 

 

Wie läuft das Projekt ab? Was erwartet die Teilnehmende?

Es gibt insgesamt 4 Workshops für die Jugendlichen.

 

Im ersten Workshop geht es um Inhalte, wie verschiedene Diskriminierungsformen und -erfahrungen. Dazu haben wir einen Gast eingeladen, Deva Manick, der Autor des Buches "Im Glashaus gefangen zwischen zwei Welten", der einen Vortrag namens "Wer bin ich wirklich?" für die TeilnehmerInnen halten wird.

 

In den restlichen Workshops sollen die verschiedenen Erfahrungen möglichst individuell künstlerisch verarbeitet werden. Dabei wird uns eine Kunstlehrerin von der VHS Bochum, Sylvie Zipprick, unterstützen.

 

 

Und warum der künstlerische Aspekt?

Naja, Kunst ist einfach das einfachste Mittel, um Gedanken präzise auszudrücken. Man muss keine wissenschaftlichen Arbeiten formulieren sondern lässt seinen Gefühlen freien lauf.

 

 

Welches Ziel hattet ihr bei dem Projekt?

Vor allem sollen sich die Jugendlichen nicht ausgegrenzt fühlen. Dabei sollen sie auch Hilfe von anderen bekommen.

 

Aber natürlich hoffen wir auch, Einfluss auf die Bochumer Gesellschaft nehmen zu können. So wollen wir in unserem Umfeld etwas verändern und allgemein das  Selbstbewusstsein der TeilnehmerInnen stärken.

 

 

Und wer hat das Projekt entwickelt? Wie kam es zu eurer Zusammenarbeit? Mit wem habt ihr kooperiert?

Insgesamt sind wir fünf junge Leute; SchülerInnen aus ganz Bochum!

 

Wir alle waren sog. „Peer- Guides“ bei der Ausstellung „Deine Anne“ und haben uns dort kennengelernt.

 

Mittlerweile werden wir alle zur Anne-Frank-Botschafterinnen ausgebildet. Dabei stellten wir uns dann die Frage: „Was stört uns in der Bochumer Gesellschaft?“

 

Ergebnis: Ausgrenzung.

 

Und das wollen wir verändern!

 

Viel Unterstützung haben wir hierfür vom Anne-Frank-Zentrum in Berlin bekommen. Vor allem in Sachen der Organisation haben wir eine Menge Hilfe und gute Tipps bekommen.

 

 

Und wann geht’s los? Wie kann an euch erreichen?

Schon am 11.07. findet der inhaltlicher Workshop statt und dann geht’s los. Alle Termine stehen auch auf unseren Plakaten in der Schule.

 

Achja, und Ausstellungseröffnung ist am 25.08, vermutlich im Kunstmuseum.

 

Kommt gerne zahlreich vorbei!

 

-Tim Pöppel

 

 

 




Joe Boots

Am Montag besuchte der ehemalige US-Soldat Joseph Boots das NGB.
Der 34-Jährige lebt in Pittsburgh und ist einer von insgesamt fünf ehemaligen Kriegsveteranen, die für einen Dokumentarfilm des deutschen Produzenten Florian Baron über ihre Zeit beim Militär berichteten.
Boots und Baron stellten den Schülern der 9. Klassen und der EF zunächst einen Teil des Films vor.

In dem 30-Minütigen Ausschnitt berichtet Joe Boots über seine
vom Militär geprägte Vergangenheit: Von den berühmten 9/11 Terroranschlägen 2001 angetrieben schreibt sich der damals

17-Jährige beim Militär ein, um seinem Land zu dienen. Nur kurze Zeit später wird er in den Irak geschickt und lernt dort hautnah den Krieg und die Gewalt kennen, die ihn, wie er bei seiner Rückkehr
nach Amerika feststellen muss, immer noch täglich plagen.
Er leidet unter PTSD, einer post-traumatischen Belastungsstörung, wird Alkoholiker und kämpft lange mit Depressionen und ständigen Gewaltausbrüchen.
Da ihm jegliche Art von Hilfe oder Unterstützung zunächst untersagt wird, muss Joe Boots sich seinen Weg zurück ins Leben lang und mühsam erkämpfen.

Nach dem gezeigten Auschnitt stellte Boots sich bereit, auf Fragen der Schülerinnen und Schüler bezüglich seiner Geschichte zu antworten.
Er redete offen über seine schwere Vergangenheit, wie er sein Leben wieder in den
Griff bekam und wie er heute zum US-Militär steht.
Bereuen tut der US-Amerikaner seine damalige Entscheidung, zum Militär zu gehen, keineswegs. Er findet es schade, dass es eine solche Erfahrung gebraucht hat, um ihm dieses völlig brüchige Bild der Welt vor Augen zu führen, zu realisieren, dass der Krieg und das Militär nichts anderes als Mord ist. Auch berichtet er von den fragwürdigen Rekrutierungsmethoden des US-Militärs, das
gerade in den USA schon von Schulzeit an den amerikanischen Stolz der Schüler appelliert und gerade für junge Menschen in vernachlässigten Stadtvierteln als einziger Weg raus aus dem Elend erscheint.
Mehrere Male betonte er, wie wichtig es sei, über seine Probleme zu reden, statt sie für sich zu behalten; denn dies habe ihm geholfen, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Auch nach seinem bewegenden Vortrag nahm Joe Boots sich die Zeit, mit den Schülern zu reden, Fotos zu machen und sich zu bedanken.

! Der gezeigte Kurzfilm „Joe Boots“ ist ein Teil des Dokumentarfilms „Stress“, der 2018 auch in die Kinos kommen wird.

 

-Jule Pieper

 

 

 


Der Bochumer Nordbahnhof

Am Bochumer Ostring, schräg gegenüber des neuen Justizzentrums und nur unweit des Hauptbahnhofes gelegen befindet sich der Bochumer Nordbahnhof. Das vergleichsweise kleine Gemäuer diente seid seiner Eröffnung 1874 dem Personen- und Güterverkehr. Dabei ist das Gebäude so viel mehr als nur ein bloßer Bahnhof am Rande.

 

Denn die so unscheinbar wirkende Zugstation war zur Zeit des NS. Regimes Deportationsort für Jüdinnen und Juden in die berüchtigten Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Insgesamt wurden 604 Menschen von hier aus in den sicheren Tod gefahren. So ist dieses Gebäude für die jüdische Erinnerung mit großem Schmerz verbunden, aber auch mit einer Erinnerung, die gegenwärtig bleiben muss.

 

Damit markiert der Nordbahnhof ein historisch zentrales Element in der Stadtgeschichte Bochums. Denn neben Bergbau und Multikulti- Region, gehört leider auch dieser Bereich der Geschichte zu unserer Stadt. Und so erschreckend dieser Part unserer Vergangenheit auch sein mag, wie dürfen nicht stillschweigend darüber hinweg sehen. Nein, eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist gefordert!

 

Solche Projekte gibt es, ja. Aber Geschichte lässt sich immer an konkreten Fällen erleben. Einen solchen Fall stellt nun der Nordbahnhof dar. Damit einher geht die Frage: Was soll nun geschehen?

 

Die Bürgerinitiative „Nordbahnhof Bochum e.V.“ wünscht sich, einen Gedenkort aus dem Gebäude zu machen. Als Träger kommen die RUB oder das Stadtarchiv in Frage. Wie immer fehlt es am Geld, denn der öffentliche Zuspruch ist groß.

 

Dennoch wurde nun entschieden, das geschichtsträchtige Gebäude in ein Bürosystem umzuwandeln. Am 11.03.18 begannen die Umbauarbeiten, damit zukünftig Kanzleien und Hochschulen dort ihren Platz finden.

 

Immerhin, ein Gedenkort für die Opfer der NS-Verfolgung soll entstehen. Trotzdem wird diese sehr pragmatische Nutzung des Gebäudes heftig kritisiert.

 

Sollte ein so symbolträchtiges Haus nicht mehr für seine Bedeutung in Erinnerung bleiben, als für sein Dach und seine Wände?

 

-Tim Pöppel

 

 

 


EYP- Sitzung in Flensburg

Donnerstag Morgen um zwanzig vor acht ging es los. In den Ferien. Beim dreimaligen Umsteigen verpassten wir einen Zug und erreichten unser Ziel mit einer Stunde Verspätung. Auch die nächsten drei Tage würden nicht entspannt werden: Wir schliefen auf Isomatten in Klassenzimmern einer Flensburger Schule, duschten in der abgelegenen Sporthallen-Umkleide (meistens nachts und ohne Licht), arbeiteten stundenlang an Dokumenten, die später von allen Seiten kritisiert werden würden, und wurden von einer kritischen Jury bewertet. Es stellt sich die Frage: Wieso tun wir so etwas freiwillig?

Dazu sollte man wissen, was das EYP überhaupt ist. Das Europäische Jugendparlament ist ein Verein, den es inzwischen in 40 Ländern gibt. Bei jeder Sitzung wird das Europäische Parlament simuliert und gleichzeitig ein Debattier-Wettbewerb durchgeführt. Geleitet wird das Ganze von jungen Erwachsenen, manchmal kaum älter als die Delegierten, die sich als Vorsitzende der Komitees (Chairs), Organisatoren oder Mitglieder des Media-Teams engagieren. Teilnehmer sind hauptsächlich Jugendliche aus Deutschland, aber auch aus anderen EYP-Ländern. Bei dieser Sitzung nahmen etwa 100 Delegierte teil.
Unsere Delegation besteht aus sieben Schülern der Q1 und mir, der Einzigen aus der Q2. Manche von uns waren schon letztes Jahr dabei, als unsere Delegation bis zur internationalen Sitzung in Vilnius diesen Sommer weitergeleitet wurde.
Grundsätzlich teilt sich jede Sitzung in drei Hauptteile auf:

1. Teil: Das Teambuilding
Einen Teil davon hatten wir Dank unserer Verspätung bereits verpasst. Das Ziel ist natürlich ein starker Zusammenhalt innerhalb der etwa zehnköpfigen Komitees, die von jungen Erwachsenen, den so-genannten Chairs, geleitet werden. Es ist ein berühmt-berüchtigter, manchmal auch gefürchteter Teil der Sitzung. „The Jellyfish“, Just Dance und andere Spiele werden von den Delegierten mit mehr oder weniger Begeisterung wahrgenommen, und manchmal auch zu lieben gelernt.

2. Teil:

Am zweiten Tag ging es dann erst richtig los mit der Arbeit: Eine Resolution musste her, also ein Dokument mit einer Auflistung der wichtigsten Probleme und Fakten eines Themas und unseren Lösungsvorschlägen. Ein einziger Tag ist dafür sehr knapp bemessen, da es hohen Diskussionsbedarf gab.
Ich selber war Teil des Komitees für Arbeit und Soziales (EMPL) und unsere konkrete Fragestellung beschäftige sich mit der Arbeitswelt 4.0 etc. Trotz, oder vielleicht gerade wegen einer gründlichen Vorbereitung brauchten wir lange, um uns auf Maßnahmen zu einigen. Wie helfen wir Menschen, die ihren Beruf aufgrund neuer Technik nicht mehr ausüben können? Was können wir tun, um die EU im internationalen Wettbewerb fit zu halten?

3. Teil: Die parlamentarische Vollversammlung
Hier kommen alle Komitees zusammen, um über die erarbeiteten Resolutionen zu diskutieren und schließlich über sie abzustimmen. Dafür wurde uns der Audimax der Europa-Universität Flensburg zur Verfügung gestellt. Das besondere an der GA (General Assembly) ist, dass nahezu jeder etwas sagen muss, egal ob man seine Resolution verteidigt, eine andere Resolution angreift oder einzelne Punkte kritisiert. Ich habe zum Beispiel auf die Kritik an der Resolution meines Komitees geantwortet.

Anschließend findet dann die Abschluss-Veranstaltung statt, in der die wichtigsten Personen der Sitzung Reden halten. Danach werden die Ergebnisse der Jury bekanntgegeben. Der Hauptpreis ist die Weiterleitung zur nationalen Auswahlsitzung,  andere Delegationen oder einzelne Delegiert können aber auch zu Sitzungen im Ausland geschickt werden. Kriterien sind dabei Englischkenntnisse, rhetorische Fähigkeiten, Argumentation, aber auch soziale Kompetenzen und der Gesamteindruck. Die NGB-Delegation hat es dabei wieder geschafft, zu überzeugen und zur nationalen Auswahlsitzung weitergeleitet zu werden. Das bedeutet, dass wir uns schon Mitte Mai wieder auf den Weg zur EYP-Sitzung in Hannover machen werden.

Also wieso tun wir so etwas freiwillig? Wegen dem, was man lernt. Dazu gehört nicht nur das reine Wissen über die EU und die behandelten Themenbereiche. Vor Leuten zu sprechen, seine Argumente sinnvoll zu strukturieren und auszudrücken und auch einfach mal spontan zu reagieren.
Für mich gehört da aber noch einiges mehr zu, nämlich die ganzen Details, die das EYP zu bieten hat. Dazu zählt, wie wir an der Universität von einer Blaskapelle mit der Europahymne begrüßt wurden.Wie jedes Mitglied des Media-Teams ein eigenes Projekt verfolgte, das manchmal gar nichts mit Politik zu tun hat (es wurde beispielsweise ein Film über Körpersprache anhand von Füßen gedreht). Ich liebe das EYP wegen der Versuche innerhalb des Komitees, Leuten aus anderen Ländern einzelne Wörter Deutsch beizubringen („Eichhörnchen“ ist dabei besonders witzig) und dafür einige finnische oder italienische Sätze lernt (an die ich mich leider nicht mehr erinnern kann). Wegen des Komitee-Dinners, bei dem man zusammen in einem internationalen Restaurant essen geht, in unserem Fall in einem mediterranen Restaurant in der Flensburger Innenstadt.

Und natürlich wegen der ganzen Leute, die man kennenlernt.

 

-Emily Grünendieck

 

 

 



Macbeth

Das Schüler-Ensemble des NGB, kurz S*ENG, präsentiert am 16.03. um 19:00 Uhr und  am 18.03. 2018 um 17:30 Uhr in der Aula des NGB William Shakespeares Macbeth.

 

In Shakespeares Stück Macbeth geht es um einen Adligen, Macbeth, dem von drei Hexen prophezeit wird, dass er König werden wird. Am Anfang des Stücks ist Macbeth der königstreue Kämpfer, der gegen Aufständische und ausländische Truppen kämpft, die König Duncan töten wollen. Nach der Prophezeiung der Hexen ändert sich Macbeth und hilft der Prophezeiung durch Königsmord nach und er wandelt sich vom guten, königstreuen Kämpfer zum mordenden Verräter und Tyrannen. Das S*ENG hat außerdem noch eine kurze Szene eingebaut, welche die Bedeutung der Hexen erläutert. In der Tragödie geht es um aktuelle Themen wie Lüge, Wahrheit und Krieg. Dies ist einer der Gründe, warum dieses Stück gewählt wurde.

 

Die Rollen sind wie folgt besetzt:

 

König Duncan:

Simon Osthues

 

McDuff:

Johanna Häger

Macbeth:

Jonathan Häger

 

Lady McDuff,

Kammerfrau:

 

Anna Reizbikh

Lady Macbeth:

Rebecca Löbbert

 

 

Malcolm:

 

Miriam Brand

Hexe 1,

Bote:

 

Tom Höfner

 

Mörder,

Seyton:

 

Collin Löbbert

Hexe 2,

Diener:

 

Philipp von Hänisch

 

Mörder, Arzt,

Pförtner:

 

Yannic Säck

Hexe 3,

Diener:

 

Leonard Potjans

 

 

Rosse:

 

Christian Haek

Banquo,

Siward:

 

Ida Gottmann

 

 

Lennox:

 

Alicia Ryrko

Fleance,

McDuffs Sohn:

 

Stella Strauß

 

 

Soldat:

 

Jari Nowack

 

 

Regie:

Simon Osthues

         

Termine:

Freitag, 16.03.2018 um 19:00 Uhr

Sonntag, 18.03.2018 um 17:30 Uhr

in der Aula des NGB

 

Karten sind erhältlich an der Abendkasse oder unter: karten.seng@gmail.com

 

 

 

 

 

Regieassistenz:

Rebecca Löbbert

Technik:

Jari Nowack

Maske:

Anna Reizbikh

Kostüm:

Johanna Häger

Rebecca Löbbert

Bühnenbild:      

Miriam Brand

Dramaturgie:

Jonathan Häger

Rebecca Löbbert

 

- Dominik Beierle

 

 

 

Karnevalsaktion am NGB

Auch dieses Jahr fand wieder einmal eine Aktion zum Karneval an unserer Schule statt. Durchgeführt von unserer Schülervretertung wurde für die 5. und 6. Klassen ein Karnevalfest arrangiert und durchgeführt.

Der Brauch der Dämonenvertreibung rund um diese Zeit wird in NRW sehr stark zelebriert und vor allem das Konzept der Verkleidung hat einen hohen Stellenwert.

So kamen die verschiedenen Schüler*innen verkleidet zur Schule und zeigten eine große Bandbreite an Verkleidungen. Von Piraten über Handys bis hin zu Sultanen war alles geboten!

Aber sich einfach nur zu verkleiden wird diesem besonderen Tag nicht gerecht. Deshalb fand auch eine Feier in der Aule des NGB statt. Mit Musik, Essen und viel Gelächter konnte so das Karnevalsfest an unserer Scdhule begangen werden.

Und das alles, das muss hier noch einmal erwähnt werden, dank der SV. Ohne den Einsatz einiger Schüler*innen für unsere Schulgemeinde wäre so etwas nicht möglich.

Vielen Dank!

 

- Tim Pöppel

 

 

 


Holocaust Gedenktag am NGB

Am 26. Januar haben wir uns in der Aula unserer Schule anlässlich des Holocaust-Gedenktags der zwischen 1933 und 1945 ermordeten europäischen Juden  erinnert. Die Veranstaltung wurde von Herrn Hirschhausen, Herrn Fallak und Herrn Vollert geplant und durchgeführt. Beiträge einzelner Schüler wurden von einigen Mitgliedern des Orchesters und Herrn Hirschhausen mit traditionell jüdischer Musik begleitet. Die Veranstaltung begann mit einem Video zur jüdischen Geschichte in NRW, welches vor einiger Zeit von Vanessa Bazynski, Eva Lupprian, Lina Devers und Eva Würzler beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht wurde und dort auch einen Preis gewann. Es zeigt in Form eines Schattenspiels die wechselhafte und leider auch konfliktreiche Geschichte des Judentums in Bochum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Anschließend trugen Merit Feldmann, Sarah Kurkowski und Chahd El Chkief zwei Texte und ein Gedicht vor, darunter ein Auszug aus dem Tagebuch der jüdischen Polin Rutka Laskier, die als junges Mädchen in Auschwitz ums Leben kam. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Präsentation von Fabian Häbener, der den Maler Felix Nussbaum vorstellte und dabei sein Gemälde „Triumph des Todes“ analysierte. Nussbaum malte das Bild kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz im Versteck in Brüssel und zeigt darin, wie Tod und Krieg sein Leben bestimmten.

 

-Eva Würzler & Sarah Kurkowski

 

 

 


Unsere Schulgeschichte

Unsere Schule – war die eigentlich schon immer so, wie sie heute ist?

 

Viele wissen wahrscheinlich, dass das NGB aus zwei Schulen entstand: der Albert-Einstein-Schule und dem Ostring-Gymnasium, aber wie kam es dazu?

 

Der Zusammenschluss war Idee des Bochumer Stadtrates (damals unter Frau Dr. Ottilie Scholz).

 

Doch es gab auch einige, welche sich mit diesem Entschluss nicht anfreunden konnten: per Bürgerentscheid wollten sie dagegen vorgehen, um das Gymnasium am Ostring als eigenständige Schule zu erhalten. Trotzdem waren es zu wenige Stimmen, um dies zu beschließen.

 

Aufgrund der zwei Ringe als Form unserer Schule sind beide jedoch bis heute nicht vergessen und miteinander vereint.

 

Also wurden die beiden Gymnasien doch zusammengelegt und eine völlig neue Schule sollte auf dem Platz der damaligen Albert-Einstein-Schule entstehen: das Neue Gymnasium Bochum (kurz NGB). Die Planungsgesellschaft Hascher + Jehle wurde mit der Gebäudeplanung beauftragt.

 

Der Spatenstich erfolgte am 18. März 2011. Das Wort „Spatenstich“ ist ein Ausdruck für den Beginn der Bauarbeiten. Dies wird auf der Baustelle meist noch symbolisch dargestellt, indem der Grundriss des Gebäudes mit Spaten ausgestochen wird.

 

Während das NGB gebaut wurde, hatten die Schüler im alten Gebäude der Erich-Kästner-Schule Unterricht.

 

Alle freuten sich, als die 33 Mio. Euro teure Schule dann am 22. Oktober 2012, nach einigen Bauverzögerungen, eröffnet wurde. Vor allem die Schüler und Schülerinnen der Albert-Einstein-Schule, da ihr alter Bau von Schadstoffen belastet war.

 

Das NGB ist ein Architekten-Bau, daher durften anfangs keine Bilder oder Pflanzen ins Gebäude. Heute steht im Foyer eine große Palme und in manchen Klassenräumen ebenfalls kleinere Pflanzen.

 

Unsere Schule ist eine Europa-Schule. Das heißt, dass sie eine Schule mit bestimmten Standards der interkulturellen Zusammenarbeit und der methodischen Innovation ist.

 

-Yasmin El Badawi

 

 

 


Die Aufführung von Undercover Dschihadistin an unserer Schule – ein Stimmungsbild

Am 21.11. 2017 wurde hier am NGB das Stück Undercover Dschihadistin vom Westfälischen Landestheater Castrop Rauxel inszeniert. In dem Stück geht es um eine französische Journalistin, welche über einen Fake Facebook Account zu einem höher angesehenem IS- Mitglied Kontakt aufnimmt. In dem Glauben, dass es sich bei der Journalistin um eine ahnungslose Teenagerin handelt, wirbt das IS-Mitglied namens … die Journalistin für den Krieg im Islamischen Staat an. Sie skypen eine Weile, bis es an die Reise an die syrische Grenze geht. Vor erstmaliger Begegnung wird die Journalistin jedoch ertappt. Nun taucht sie unter. Das Stück basiert auf einer wahren Begebenheit.

WIR am NGB haben Schüler sowie auch Lehrer nach ihren Eindrücken gefragt. Dabei sind wir auf sehr unterschiedliche und vielfältige Meinungen gestoßen. Überrascht hat uns, dass die Kontra Seite unserer Befragung nach überwiegt.
Lehrer und Schüler waren sich einig, dass die Darstellung (Schauspiel; Musik) überzeugend war, besonders beeindruckt waren sie durch die kleine Anzahl des Ensembles. Die Nutzung der technischen Möglichkeiten kam trotz Komplikationen (Bildszene) gut an. Auch Herr Osthues, der Theaterexperte an unserer Schule, war von der Aufführung des Stücks und der medialen Umsetzung überzeugt. Größenteils waren die Zuschauer von der Story gefasst, da sie so aktuell und Teil unserer Lebenswelt heute ist. Dennoch gab es auch in Bezug auf die Thematik Streitpunkte. Einige Schüler waren der Meinung, die Inhalte wirkten an einigen Stellen ins Lächerliche gezogen. Andere fanden, das Thema sei zu massiv für Jugendliche zwischen vierzehn und siebzehn Jahren. Des Weiteren sorgte der Rollenwechsel oft für Irritation, wobei viele finden, dass der Ablauf trotzdem gut dargestellt wurde. Ebenfalls befürchten besonders die Lehrer, dass die versuchte Überbringung eines Warnfaktors als nicht gelungen war. Einige erhofften sich, dass stärker klar gemacht wird, nicht auf solche Anwerbungen wie diese einzugehen, wenn, dann negativ. Sie wünschten sich auch eine genauere Schilderung der Beweggründe. Der wohl wichtigste Kritikpunkt bestand aber darin, dass das Stück zum Schluss hin etwas langatmig wurde und Wiederholungen zu etwas Unruhe im Zuschauerraum führte. Zehn bis fünfzehn Minuten Kürzung hätten dem Stück gut getan.

Abschließend kann man sagen, dass das Stück sehr unterschiedlich aufgenommen wurde – sowohl unter Lehrern als auch unter Schülern. Bei der Befragung merkten wir, dass viele wirklich enttäuscht waren, aber alle haben klar und deutlich gesagt, dass diese Inszenierung  eine Aufgabe war, welche schwer zu bewältigen ist, da das Ensemble sich an die Originalfassung hielt und dieses Thema stets für eine gewisse Spannung sorgt.
Gute Arbeit, aber noch nicht gut genug? Was sagt ihr dazu?

 

-Chahd El Chkief

 

 

 


Der Römertag

Der Römertag ist schon seit 1988 existent und erfreut jedes Jahr, trotz einiger Makel, die Besucher. Es gibt ihn, damit die Eltern der vielleicht baldigen Schüler der Schule sich noch einmal genauer über die Zweige und die Sprachen erkundigen können, und um das Interesse der Schüler an den verschiedenen Sprachen wie Griechisch, Hebräisch und Latein zu wecken, damit sie vielleicht in der sechsten Klasse Latein, in der achten Klasse Griechisch, in der zehnten Klasse Hebräisch oder den Latein Zweig, wählen.

 

Der Römertag besitzt ebenso einen Wettbewerb, mit dem Namen

,,Aus der Welt der Griechen“. Hier werden jedes Jahr drei Kategorien vorgestellt, aus denen gewählt werden kann. Dieses Jahr waren dies: Helm basteln, Video über die Diskussion der Götter über Europa machen und ein Malbuch entwickeln.

Diese Freiwilligen können über die Herbstferien an ihrem Projekt arbeiten, und es nachher bei einem Lehrer, der am Wettbewerb beteiligt ist, abgeben.

 

Öfters empfängt der Römertag auch einen Gast, wie dieses Jahr die Generalkonsulin aus Griechenland, welche auf die Frage, wie sie den die Schule finde, ,,schön“ geantwortet hatte. Der Sieger des Wettbewerbs der Helm-Kategorie hat dieses Jahr, sowie der Sieger der Video-Kategorie und der Malbuch-Kategorie, eine echte römische Münze gewonnen, sowie ein Buch: ,, GRIECHISCHE SAGEN UND MYTHEN“. Der Sieger der Video-Kategorie hat zusätzlich noch, nach einer Auslosung, eine Fahrt nach Athen von einer griechischen Matratzenfirma namens ,,Cocomax“ spendiert bekommen. Laut Besucheraussagen war der Römertag ein schönes Erlebnis und ebenfalls sehr informativ.

 

- Dominic Bade