WIR erklären

Neben all den klassischen Ressorts findet ihr hier auch noch "WIR erklären". Eine Abteilung, die sich mit einem Thema beschäftigt- und dieses aus möglichst vielen Perspektiven beleuchtet, möglichst viele Informationen gibt und es euch ermöglicht, euch eine eigene, fundierte Meinung über ein Thema zu bilden. Ab und zu wechselt das Thema natürlich, denn es sollen viele verschiedene Arten von Themen angesprochen werden. Vom Nahostkonflikt bis zu Mobbing ist alles dabei!


Die Geschichte von Seuchen 25.09.20

Covid-19 ist nicht die erste Krankheit, die die Welt verändern wird. Schon immer gab es Seuchen, die das Leben vieler Menschen bestimmten und ganze Epochen prägten.

 

Die Pest

 

Das Mittelalter – eine Epoche, die bekannt ist für die Vorherrschaft der Kirche, die Burgen und die Pest, auch bekannt als „Der schwarze Tod“. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die durch das Bakterium „Yersinia pestis“ vom Rattenfloh auf den Menschen übertragen wird. Noch nie vorher hat eine Seuche eine Epoche so verändert wie die Pest das Mittelalter. Der Ursprungsort der Pest liegt am Schwarzen Meer. Die Tataren, ein Volk aus der heutigen Türkei und dem Kaukasus, wollten Mitte des 14. Jahrhunderts die italienische Handelsbastion Kaffa (heute: Feodossija) erobern. 1347 brach unter den Belagerern die Pest aus. Die Tataren schossen die Pesttoten mit Katapulten in die Stadt. Dadurch wurden einige italienische Kaufleute infiziert. Die Kaufleute aus Kaffa brachten bei ihrer Heimkehr nach Italien die Pest mit nach Europa. Von den italienischen Häfen ausgehend verbreitete sich das Bakterium binnen vier Jahren in ganz Europa. Die Infektion konnte sich vor allem in den stark wachsenden Städten ausbreiten, in denen die Menschen auf engem Raum unter schlechten hygienischen Bedingungen lebten. Über medizinische Kenntnisse wie heute verfügten die Menschen im Mittelalter nicht. Für sie bedeutete die Seuche eine Strafe Gottes. Die Bürger der mittelalterlichen Städte suchten Schuldige: Sie beschuldigten die Juden, die Brunnen der Städte vergiftet zu haben. Darauf brachen Pogrome gegen Juden aus, bei denen ganze Gemeinden ausgelöscht wurden. Insgesamt starben durch die Pest mehr als 25 Millionen Menschen in ganz Europa, etwa ein Drittel der Bevölkerung. In späteren Zeiten wütete die Erkrankung in Europa nur noch in wenigen Regionen. Heute kann die Pest mit Antibiotika behandelt werden. In manchen afrikanischen Ländern, in denen schlechte hygienische Bedingungen herrschen und die Menschen oft auf engem Raum leben, kommt es aber noch heute gelegentlich zu Ausbrüchen der Pest.

 

Cholera

 

Im 19. Jahrhundert wütete die Cholera in der Welt. Bei der Cholera vermehrt sich in unreinem Wasser das Bakterium Vibro cholerae. Beim Trinken dieses Wassers breitet sich das Bakterium im Körper eines Menschen aus. Die Erkrankung führt zu Durchfall, Erbrechen und zur Abnahme des Körper­wasseranteils. Die Erkrankung existierte vor der Ausbreitung in Europa schon über mehrere Jahrtausende in Indien: Im Delta des Ganges badeten die Menschen und sie beteten dort, denn der Ganges ist der heilige Fluss der Hindus. 1858 wurde Indien eine britische Kolonie. Die Briten brachten die Cholera sowohl in ihre Heimat Großbritannien, als auch in die Kolonien in Afrika und in andere Teile Asiens. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere weltweite Pandemien. In Deutschland starben über eine halbe Millionen Menschen an der Cholera. Für die meisten Menschen im 19. Jahrhundert waren die Gründe für die Cholera unbekannt, die Ärzte und Wissenschaftler vermuteten eine Verpestung der Luft. Ein Medikament gab es im 19. Jahrhundert nicht. Die Cholera konnte nur durch sauberes Trinkwasser und einer Quarantäne für die Betroffenen besiegt werden. Der britische Mediziner John Snow konnte 1854 ermitteln, dass das Bakterium sich im Wasser bildete, Bakterien konnte allerdings erst der deutsche Mediziner Robert Koch nachweisen. Nach Koch ist bis heute das Robert-Koch-Institut benannt. Nach der Cholera bauten viele Städte, wie Hamburg oder München, ihr Trink- und Abwassersystem aus. In Europa gibt es die Cholera heute aufgrund von sauberem Trinkwasser, Hygiene und medizinischer Versorgung nicht mehr. Zu Ausbrüchen der Cholera kommt es jedoch gelegentlich in Regionen in Afrika oder Asien, wo die Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

 

 

Die Spanische Grippe

 

Durch den Ersten Weltkrieg wurde Europa stark geschwächt: Über 17 Millionen Menschen starben auf den Schlachtfeldern, vor allem in der Normandie und in Wallonien. Im letzten Kriegsjahr (1917) schickten die Vereinigten Staaten tausende Soldaten nach Europa. In einem Lager im US-Bundesstaat Kansas erkrankte ein Soldat an einer neuen Grippe. Diese wurde vermutlich von Geflügel übertragen. Der Soldat steckte andere Soldaten in dem Lager an. Durch sie verbreitete sich das Virus auf den Schlachtfeldern in Europa. Auch deutsche, französische und britische Soldaten waren betroffen. In Europa starben mehr als 2,5 Millionen Menschen an der Viruserkrankung, die meisten von ihnen in Italien. In Deutschland starben 427.000 Menschen. Die meisten der Opfer durch die spanische Grippe waren junge Männer, die meistens vorher im Krieg gekämpft hatten. Doch auf den Schlachtfeldern kämpften nicht nur europäische und amerikanische Soldaten, sondern auch Soldaten aus den Kolonien der Europäer – beispielsweise Soldaten aus Indien für Großbritannien. Mit ihrer Heimkehr in die Kolonien verbreiteten die Soldaten das Grippevirus auf die ganze Welt. Vor allem in den großen Städten in Indien konnte sich das Virus stark ausbreiten – es gab schlechte Hygieneversorgung und in Indien herrschte eine Hungersnot, sodass ein großer Teil der Bevölkerung dem Virus zum Opfer fiel. In Indien starben über 5% der Bevölkerung (18 Millionen Menschen). Indien ist nicht die einzige betroffene Region in Asien, auch in Indonesien starben mehr als 1,5 Millionen Menschen. Weltweit starben zwischen 27 und 50 Millionen Menschen. Genaue Zahlen gibt es aufgrund von mangelnden Zählungen nicht. Auch bei der Eindämmung der Spanischen Grippe halfen nur Quarantäne und bessere Hygiene. Durch die Spanische Grippe mussten die Menschen umdenken: Es wurde in bessere hygienische Bedingungen investiert, sowohl in den Städten als auch in den Krankenhäusern. Durch diese dauerhaften Maßnahmen konnte die Ausbreitung vieler zukünftiger Pandemien verringert werden.

 

 

AIDS

 

Durch das HIV-Virus (Human immunodeficiency virus) wird bei einer Infektion das Immunsystem geschwächt. Es entsteht die Krankheit AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome). Mit einem geschwächten Immunsystem ist es kaum möglich, ein andres Virus, beispielsweise die Grippeviren, abzuwehren. Durch Aids starben weltweit mehr als 30 Millionen Menschen. Das Virus kommt ursprünglich vom afrikanischen Kontinent. In den 1980er Jahren kam es zu einer starken Ausbreitung von Aids. Die ersten Fälle von Aids wurden 1981 in Los Angeles bekannt. Infiziert haben sich fünf Männer. Ein halbes Jahr nach den ersten Fällen in den Vereinigten Staaten tauchte das neuartige Virus auch in Deutschland auf. Wissenschaftler konnten bestätigen, dass sich das Virus über Sexualkontakt verbreitet. Die meisten der Infizierten waren homosexuelle: viele Menschen gingen von einer Krankheit aus, die nur für homosexuelle Männer gefährlich sei. Schwule wurden diskriminiert, Homosexualität wurde von vielen als Krankheit angesehen. 1991 starb der Sänger der Gruppe „Queen“ an Aids. Er war nicht der einzige Prominente, der durch das Virus verstarb. Dadurch wurde den Menschen klar: das Virus kann jeden treffen. Immer mehr Menschen demonstrierten gegen die Ausgrenzung von Homosexuellen. 1996 wurde eine Therapie zur Eindämmung von Aids entdeckt, die die Zahl der Viren im Körper eines Betroffenen stark eindämmen konnte. Eine Heilung gibt es aber bis heute nicht.

 

 

Ebola

 

Die ersten Fälle vom Ebolafieber wurden 1976 in der Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Woher das Virus kommt ist unbekannt, wahrscheinlich kommt es von Tieren. Von Ebola gab es seit 1976 mehrere Wellen – zum größten Ausbruch der Pandemie kam es 2014/15 in Westafrika, besonders betroffen waren Guinea, Sierra Leone und Liberia. Es erkrankten mehr als 28.000 Menschen, von denen über 11.000 Menschen starben. Der Ausbruch in Westafrika war der bisher schwerste Ausbruch. Außerhalb Afrikas gab es insgesamt nur wenige Fälle: die Ausbreitung in den USA, Großbritannien und Spanien konnte verhindert werden. In der Demokratischen Republik Kongo starben seit den 1970er Jahren tausende Menschen am Ebolafieber. Bei den Ausbrüchen von Ebola kamen die Ärzte und Pfleger oft aus Europa und Amerika, da die Gesundheitssysteme in den meisten afrikanischen Ländern nicht die Kapazität haben, gegen eine Pandemie solchen Ausmaßes vorzugehen. Doch viele Menschen in Afrika misstrauten den Ärzten, sie wollten sich nicht impfen lassen oder in ein Krankenhaus begeben. Trotzdem konnte das Ebolafieber 2014/15 größtenteils eingedämmt werden.

 

 

SARS

 

Das SARS-Virus (severe acute respiratory syndrome) ist mit dem heutigen Coronavirus verwandt. Die ersten Fälle von SARS traten 2002 in der chinesischen Provinz Guangdong im Süden des Landes aus. 2002/2003 wütete das Virus in der Welt. Besonders stark betroffen waren Singapur, Hongkong und China selbst. SARS konnte nur durch Quarantäne eingedämmt werden, ein Medikament gab es nicht.

 

 

Jonathan Radkowski (9A)

 



Wie Tiere uns Menschen positiv beeinflussen                29.11.19

 

Glücklich sein durch Tiere. So ziemlich jeder kennt diesen Satz, der das liebevolle und bunte Leben der Tierhalter beschreiben soll. Aber ist dies nur eine leere, oberflächliche Behauptung oder die pure Wahrheit ? Wieso machen Tiere uns glücklich und vor allem, wie können wir durch Tiere glücklicher werden?

 

Wie kann ich das Zusammenleben mit meinem Tier gestalten, um eine starke Bindung aufzubauen, die uns beide positiv beeinflusst und zufrieden macht? Und habe ich noch kein Tier, welche Möglichkeiten bieten sich mir ,um diesen Privileg des Miteinanders mit Tieren ebenfalls genießen zu können?

 

 

 

Der folgende Text ermöglicht dir, auf all diese Fragen eine Antwort zu finden und mithilfe diesen, dein Leben noch besser zu gestalten.

 

 

 

 

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält. Zitat Lucius Annaeus Seneca  .

 

 

 

 

Was ist der Sinn des Lebens? Manche mögen auf diese äußerst komplexe Frage mit ,,Meine Familie ,-meine Arbeit ,- mein Geld ,- meine Freunde ,- mein Partner/-in ,- mein Tier ,- oder mein Hobby `` antworten. Wie auch immer, wir werden wahrscheinlich nie eine exakte Antwort auf diese Frage finden, jedoch können wir im Endeffekt sagen, dass jeder gleich antwortet.

 

Du fragst dich jetzt bestimmt, inwiefern diese unterschiedlichen Antworten Gemeinsamkeiten haben.

 

Nun, dies ist eigentlich offensichtlich - Jede dieser Antworten macht eine Person glücklich. Also will jeder nur eines : Glücklich sein. In diesem Artikel werden Möglichkeiten vorgestellt, mithilfe von Tieren ein Stück mehr Glück zu genießen.

 

 

 

Als erstes blicken wir der Tatsache ins Auge, dass Tiere positive Auswirkungen auf uns haben. Aufgrund mehrerer Belege und Beweisen ist dies nicht zu bestreiten. Zum Beispiel ist es belegt,dass alleine die Anwesenheit und das Streicheln unserer geliebten Vierbeiner gegen Depressionen und Ängsten hilft. Das Kuscheln lässt unseren Körper Glückshormone produzieren. Unglaublich, nicht wahr?

 

Der Spruch ein Hund ist besser als ein Antidepressiver ist daher aus unserer Sicht ziemlich treffend.

 

Außerdem wird besonders durch das Streicheln, das Stresshormon Cortisol gemindert, was zu einem stressfreien Alltag führt. Kuscheln und Streicheln hat nebenbei auch noch positive Auswirkungen auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.

 

Zeit mit unseren Lieblingen verbringen, während wir uns etwas gutes tun - perfekt!

 

Ebenfalls tun Tiere der Psyche ziemlich gut. Weniger Traurigkeit ist also durch die bunten Charaktereigenschaften, die bedingungslos geschenkte Liebe und dem nie mehr einsam sein, garantiert!

 

Tiere verstehen unsere Probleme mit ihrer einfachen Sicht der Welt nicht, wodurch wir uns gut ablenken können und auf andere Gedanken einlassen. Dadurch kommen uns die riesigen Probleme gleich viel kleiner vor. Besonders Kinder wachsen durch dies zu einer positiven,sozialen und hilfsbereiten Person heran. Aber natürlich lassen sich diese Charaktereigenschaften auch bei Erwachsenen Tierhaltern erkennen.

 

Und somit haben wir auf das Argument Tiere sind Zeitverschwendung oder die herablassende Frage was willst du denn bitte mit einem Tier ?!

 

Eine passende Erwiderung parat.

 

 

 

Tiere machen Arbeit. Dies sollte ja eigentlich jedem klar sein. Jedoch sind sich die meisten Menschen dem positiven Effekt dieser ,,Arbeit`` nicht bewusst.

 

Jetzt könnte man sich fragen; Wie zum Himmel soll Arbeit einen positiven Effekt haben ?!

 

Natürlich haben wir hier eine berechtigte Frage. Wem die ganzen positiven Effekte als Tierhalter nicht genügen, kann sich nun auch mit diesem kleinen Extra Bonus beglücken.

 

Denn durch die Arbeit,die uns unser Tier macht, bekommen wir dementsprechend auch Bewegung. Hat man zum Beispiel einen Hund oder ein Pferd, ist man dazu auch gezwungen, bei Wind und Wetter vor die Tür zu gehen und kann sich vor Bewegung nicht drücken, welche sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Bewegung (vor allem mit Tieren) macht nicht nur Spaß, sondern sinkt auch das Risiko krank zu werden sowie es die körperliche Gesundheit steigert.

 

 

 

IN TEIL 2;

 

  • Wie kann ich mein Leben mit meinem Vierbeiner am besten gestalten?

  • Tagebucheintrag mit meiner einer Katze – Wir probieren die Methoden für euch aus + Meinung

  • was kann ich als Schüler tun, um Kontakt mit Tieren zu genießen, wenn meine Eltern kein Tier wollen?

 

Keine Sorge - Der Artikel wird bald online sein!

 

 

Artikel bei Emily K.

 

 

 

 

 

Quellen:

 

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article112145958/Haustiere-tun-ihrem-Menschen-einfach-gut.html

 

https://www.royal-canin.de/stories/haustiere-machen-gluecklich/

 

 

 

https://www.purina-gourmet.de/gourmet-life/alle-artikel/katze-mensch-beziehung/

 

 

 


Die grüne Lunge der Welt in Flammen               27.09.2019

Mit über 6,7 Millionen Quadratkilometer ist der Amazonas Regenwald der größte Tropenwald der Erde. Etwa 60% des Waldes gehören zu Brasilien, wo es in diesem Jahr bereits 72.843 Brände gegeben haben soll. Eine Zusammenfassung


 

Die Brände und ihre Ursachen

 

Bereits seit Jahren gibt es in der Region des Amazonas Regenwalds Waldbrände, jedoch brannten noch nie so viele Stellen des Waldes gleichzeitig. Die Zahl der diesjährige Brände verglichen mit der des Vorjahres zeigen eine Steigerung von 83%. Noch dazu ist dies der höchste gemessene Wert seit 2013.

 

 

 

Präsident Jair Bolsonaro macht die derzeitige Trockenperiode und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich für die Kürzung ihrer staatliche Fördermittel rächen wollen, für die Brände verantwortlich. Er brachte für letzteres aber keine Beweise. Die brasilianische Weltraumbehörde INPE zweifelt an Bolsonaros Theorie. Das diesjährige Klima und die etwas unterdurchschnittlichen Niederschläge im Amazonasgebiet sind nicht ungewöhnlich, sagten INPE Forscher der Nachrichtenagentur Reuters. Weiterhin sagen sie, dass die Trockenzeit oft für Waldbrände verantwortlich gemacht würde, aber das legen von Feuern sei das Werk von Menschen. Laut der New York Times seien die meisten Feuer von Farmer gelegt worden (Brandrodung) und nun außer Kontrolle.

 

 

 

Folgen für Wald und Erde

 

Aufgrund seiner Größe und Artenvielfalt sind die Feuer im Amazonas gleich mehrfach verheerend. Schätzungen zu Folge erzeugt der Amazonas 20% der Luft auf der Erde und hat gleichzeitig 90 bis 140 Milliarden Tonne CO2 gespeichert. Verbrennen die Bäume wird dieses CO2 freigesetzt und weniger Sauerstoff erzeugt. Laut ZDF leben zehn Prozent aller bekannten Tiergattungen und kommen bis zu 40.000 Pflanzenarten im Amazonas vor. Diese Lebewesen verlieren jetzt Teile ihres natürlichen Lebensraumes. Da gleichzeitig viele Gebiete des Waldes nur Teilweise bzw. nicht erforscht sind, ist es möglich das durch die Feuer uns noch unbekannte Arten aussterben. Noch dazu schwindet der Lebensraum und die Lebensgrundlage der im Amazonasregenwald lebenden indigen Völker. Zuletzt hat der Amazonas durch verdunstendes Wasser auch eine kühlende Wirkung auf die Atmosphäre der Erde. Fazit: Verliert der Wald an Fläche, so verlieren auch wir Menschen an Artenvielfalt, stabilem Klima und Ressourcen.

 

 

 

In einem Spiegel Online Interview von Julia Köppe, antwortete Dr. Rico Fischer vom Zentrum für Umweltforschung in Leipzig auf die Frage ob sich der Regenwald von diesem Feuer erholen könne mit dieser Antwort: Gesunde Regenwald-Ökosysteme brauchen etwa hundert Jahre, um sich nach einem Brand zu regenerieren. Im Fall des Amazonas dürfte es deutlich länger dauern, weil er durch Rodungen und Klimawandel bereits geschwächt ist. Allein der Sekundärwald wird voraussichtlich Jahrzehnte brauchen um zu wachsen. Eine weitere Folge der Feuer sind die riesigen Rauchwolken. Am 18 August erreichte eine dieser Wolken Sao Paulo und hatte die Folge das es um 3 Uhr mittags in Sao Paulo dunkel war. Noch dazu regnete es schwarzen Regen, der Asche und Ruß enthielt.

 

 

 

Reaktionen aus aller Welt

 

Nach dem die Brände International bekannt wurden verbreitete sich der Hashtag #PrayforAmazonas

 

(vor allem auf Twitter) wo er tausendfach benutz wurde. Unter ihm forderten die User das internationale Vorgehen gegen die Waldbrände. Danach kündigten Irland und Frankreich an sich gegen das bevorstehende Mercosur-Abkommen zu stellen, sofern die brasilianische Regierung nicht mehr gegen die Brände unternehmen sollte. Deutschland und Norwegen drohten Bolsonaro damit ihre Zahlungen zum Schutz des Amazonas einzustellen, mit der selben indirekten Forderung. Darauf antwortet Bolsonaro: Merkel solle mit dem Geld Deutschland aufforsten und Norwegen solle die deutsche Aufforstung unterstützen.

 

 

 

Der internationale Druck war schließlich doch erfolgreich und Bolsonaro orderte am Freitag dem 22 August den Einsatz der Brasilianischen Armee gegen den Waldbrand an. Laut dem Verteidigungsminister Fernando Azevedo e Silva stehen 44.000 Soldaten für den Einsatz bereit und sechs Bundesstaaten hätten die Hilfe bereits angefordert. Zusätzlich zu den Soldaten kündigte das Justizministerium an auch Bundespolizisten in die Brandgebiete zu entsende.

 

 

 

Emmanuel Macron (Frankreichs Präsident) hatte auf Twitter angekündigt das Thema bei dem G7 Gipfel zu thematisieren. Woraufhin Bolsonaro von einer kolonialistischen Mentalität sprach. Trotzdem einigten sich die sieben führende Industriestaaten in Biarritz (Frankreich) auf eine Unterstützung von Brasilien im Kampf gegen die Brände. Macron sagte: Die finanziellen und technischen Hilfen der G7-Gruppe sollen den betroffene Ländern so schnell wie möglich zu gute kommen.

 

 

 

Stand: 25 August 2019 15:27 (UTC +2)

 

 

 

Quellen: Bloomberg; The New York Times; WWF; ZDF; Spiegel Online; Zeit Online

 

 

 

-Ole Weichsel 8C

 

 

 

 

 

Wir Kinder werden grausam versklavt                 24.05.2019


Lauter Jugendliche und Kinder, schon ab 5 Jahren, müssen sich täglich unter Versklavung in Ghana,Westafrika oder an der Elfenbeinküste für unsere Schokolade quälen.

6 Uhr morgens. Schon während die Sonne aufgeht, stehen unglaublich viele versklavte Kinder und Jugendliche auf, um sich jeden Tag aufs neue auf den grausamen Kakaoplantagen für niedrigen bzw. keinen Lohn das Leben schwer zu machen.

 

Die meisten dieser Kinder stammen aus armen Familien in Hungersnot, die diese an Kakao Konzerne verkaufen, welche die Situation schamlos ausnutzen. Oft liegen die Ursachen ebenfalls in der weit verbreiteten Hungersnot, Tradition, Armut oder einfach nur Unwissenheit.

 

Die Konzerne wollen nur schnell Profit, um die allein in Deutschland rund 10 Kilo Schokolade pro Kopf zu füttern. Macht man sich das Ausmaß einmal klar, kann man rund 80 Millionen mal 10 Kilogramm rechnen - und kommt damit auf die erschreckende Zahl von 800 000 000 Kilo Schokolade in einem Jahr in einem Land wie Deutschland. Unter katastrophalen Zuständen müssen die Kinder mit gefährlichen Macheten und dem Transport schwerer Güter zurechtkommen. Schaffen sie dies nicht oder verweigern ihre Arbeit, werden sie mit den wuchtigen Motorgürteln des Traktors geschlagen sowie mit Zigaretten verbrannt. Einige brechen vor Erschöpfung zusammen. Die, die krank werden, werden fortgeschafft und sehen die anderen nie wieder. Nun könnte man sich an dieser Stelle fragen; „Wieso lassen diese Konzerne diese erschreckenden und schrecklichen Zustände zu?“

 

Die Antwort ist ganz simpel: Es kümmert sie nicht. Meistens wissen die Schokoladenhersteller nicht einmal davon, da sie die Arbeitsbedingungen nicht prüfen. So nach dem Motto;

 

Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts.

 

Aber schauen wir uns den weiteren Tagesverlauf der Kinder an, merken wir schnell, dass es nur noch schlimmer wird.Während der Arbeit müssen sie ihr Mittagessen, was aus zwei Bananen besteht essen, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Nach einem 14-stündigen, anstrengenden Arbeitstag, meist sogar bis 10 Uhr nachts, gibt es Abendessen.Wenn ein europäisches Kind nach einem ganz normalem, langen Schultag wahrscheinlich erst mal eine große Portion Spaghetti essen würde, bekommen diese Kinder nach einem Tag Schwerstarbeit nur eine mickrige Maismehlsuppe. Zum Ende des Tages werden sie wieder in ihren kleinen Hütten zusammen eingeschlossen. Dort werden sie auch regelmäßig verprügelt, damit sie fügig bleiben.

 

In diesen Hütten schlafen sie auf Stroh und Schlamm. Natürlich gibt es dort auch keine Toilette – sie urinieren in Zinnbechern, woraus man sich erschließen kann, dass die Hygiene ebenfalls nicht wirklich vorhanden ist.

Die Folgen des Ganzen sind zu einem die körperlichen Beschwerden der Kinder wie Schmerzen und eine Gefährdung der Gesundheit sowie des Wachstums.Da die Kinder keine Möglichkeit bekommen, zur Schule zu gehen, schlägt es sich negativ auf die Schulbildung und damit auf ihre Zukunft aus.

 

 

Was können wir dagegen tun ?

Verhindern können wir dies leider nicht ganz. Jedoch können wir das Leid einschränken, indem wir solche Schokoladenarten beziehungsweise diese Marken, meiden und Fairtrade kaufen.

Einige dieser Marken, von denen ein oder mehr Fälle bekannt sind, sind ;

Nestlé, Hershey, Mars, Kraft, ADM Cocoa, Godiva und Fowler’s Chocolate.

Also – lasst uns versuchen die Welt ein kleines Stück gerechter zu machen und mit gutem Gewissen Fairtrade Schokolade genießen!

                                                                         Artikel verfasst von Emily K.

Quellen:

7-beruhmte-marken-die-mit-kindersklaven-eure-schokoladeherstellen https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/Kinderarbeit-auf-Kakaoplantagen-Die-bittere-Seite-der-Schokolade;art416,9594561

 https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/produkte/landwirtschaft/kakao/

 

Welche Wirkung hat Musik auf unseren Körper und unsere Stimmung?              08.03.2019

 

Vielleicht kennt ihr es ja selbst, kaum hört man ein bestimmtes Lied, ändert sich die Stimmung schlagartig. Egal, ob traurige oder glückliche Musik, sie hat eine Wirkung auf unseren Körper.

 


 

Musik kann die Atmosphäre um uns herum verändern und Herzschlag, Blutdruck und Sportsgeist steigen lassen, z.B. durch dynamische Töne, denn bei schneller Musik wird Adrenalin ausgeschüttet. Anders ist es bei ruhiger Musik, bei welcher wir entspannt werden und Noradrenalin freigesetzt wird. Musik verringert gleichzeitig das Schmerzempfinden, Angst und die Stresshormone im Körper. Auch die Glückshormone steigen an und das Immunsystem wird gestärkt.

 

Da Musik ohne Worte funktioniert und das Unterbewusstsein anspricht, wird sie in der Psychotherapie, bei Koma- und Demenzkranken eingesetzt. Sie kann gezielt zur Motivation, Leistungssteigerung und Entspannung eingesetzt werden. Da Musik uns im Gedächtnis bleibt und unser Gehirn bestimmte Lieder oder Melodien mit Bildern, Gerüchen oder Personen verbindet, kann sie uns sofort an eine Person oder Situation erinnern. Deshalb ruft Musik, die wir kennen, immer Gefühle hervor.

 

Eine der bekanntesten Studien zur Wirkung von Musik bezieht sich auf die Konzentrationskraft. Probanden konnten sich nach 10 Minuten Mozart besser konzentrieren. Dies nennt man „Mozart-Effekt“.

 

Ebenso kann der Abbau von Gehirnzellen bei älteren Menschen durch den Einfluss von Musik verlangsamt werden.

 

Schlussendlich kann man sagen, dass Musik in vielerlei Hinsicht eine sehr positive Wirkung auf unseren Körper hat und sowohl in der Medizin, als auch im Privatleben nicht mehr wegzudenken wäre.

 


100 Jahre Frauenwahlrecht          01.02.19

Frauen in Deutschland dürfen genauso wie die Männer wählen gehen und haben ein Recht auf politische Mitbestimmung. Für uns ist das selbstverständlich, aber für das Frauenwahlrecht haben Frauen über Generationen hart gekämpft. Warum wir Mädchen unser mühselig erstrittenes Recht zu wählen bei der nächsten Kommunalwahl im Herbst diesen Jahres nutzen sollten.

 

 

Um etwas über die beachtliche Geschichte des Frauenwahlrechtes zu lernen, werden in folgendem Artikel die wichtigsten Ereignisse und Wissenswertes kurz zusammengefasst erklärt.

 

Wir fangen einfach mal im Jahre 1848 an. Dort fand nämlich die Frankfurter Nationalversammlung statt. Auf der eine Verfassung für das Deutsche Reich formuliert wurde, in der allerdings nur das Wahlrecht für Männer enthalten war, was zu der zeit viele Frauen verärgerte. Daraufhin fingen sie 1850 an Frauenvereine zu gründen, obwohl es ein Gesetz gab, dass dies verbot (preußisches Vereinsgesetz). Diese Frauenvereine schafften es dann tatsächlich 1865 die erste deutsche Frauenkonferenz abzuhalten, was zu dieser eigentlich unvorstellbar war. Im selben Jahr wurde auch der „Allgemeine Deutsche Frauenverein“ gegründet. Der nächste wirklich große Schritt geschah dann 1891. Die SPD nahm das Frauenwahlrecht in ihr Wahlrecht auf. 1894 wurde dann der „Bund Deutscher Frauenvereine“ gegründet. Erstmalig international wurde es dann 1904 mit der Gründung des „Weltverband für Frauenstimmrecht“. Die aller erste internationale, sozialistische Frauenkonferenz wurde dann nur wenig später im Jahr 1907 in Stuttgart abgehalten. Den ersten internationalen Frauentag (den wir am 08. März übrigens auch dieses Jahr noch feiern) gabs dann 1911. Nach langem kämpfen unzähliger Frauen, die bei ihrem Kampf übrigens auch durchaus zu Gewalt griffen und es viele Verhaftungen von Frauen, die für das Wahlrecht kämpften, gab, bekamen Frauen 1918 offiziell das Wahlrecht! Und genau vor hundert Jahren, im Jahr 1919, durften Frauen dann erstmalig an der Wahl zur Nationalversammlung teilnehmen und sogar selbst als Abgeordnete gewählt werden. Als erste weibliche Abgeordnete war Marie Juchacz die erste Frau, die am 19. Februar 1919 vor dem Parlament eine Rede hielt!

 

 

Nach 1919 waren die größten Epochen dann einmal die Weimarer Republik in der das Frauenwahlrecht sehr umstritten war und die nationalsozialistische Diktatur in der es nur das aktive Wahlrecht gab (heißt, Frauen konnten zwar wählen, aber selbst nicht gewählt werden). Ab 1949 bis zum heutigen Tage gibt es sowohl das aktive, als auch passive Wahlrecht für alle deutschen Frauen.

 

Im Herbst nächsten Jahres finden hier in NRW die Kommunalwahlen statt. Alle Mädchen, die 16 sind, sollten ihr hart erkämpftes Wahlrecht nutzen und wählen gehen!

 

 

 

Catharina & Lina

 



Das größte Problem der Modernen Welt             01.02.19

In viele Fällen wird die Umwelt bedroht, Plastik im Meer (worüber Ich nicht noch einen Artikel schreiben werde…, siehe Plastik und Wie kann man Plastik vermeiden?, der natürlich nicht von mir geschrieben wurde), Abholzung des Regenwalds oder der Treibhaus Effekt...Doch was kann man tun und wer trägt die Schuld?

 

 

 

Die Schuld im Allgemeinen:

 

Die Frage nach der Schuld ist immer eine schwierige, denn man kann erst mal nicht objektiv über ein Problem schreiben und reden wenn man selbst darin involviert oder eine eigene Meinung darüber hat. Außerdem ist die Frage nach der Schuld fast in allen Fällen viel und weitschichtig und nicht einfach zu klären.

 

 

 

Nehmen wir den Dieselbetrug (auch dazu gibt es einen ganzen Artikel, der Dieselstreit) man könnte sagen: „VW ist schuld!“  was ja auch im weiten Sinne richtig ist, VW hat (nach der Meinung vieler) sehr viele Fehler gemacht. Doch erstens kann man anmerken das natürlich nicht alle bei VW die Schuld tragen, was kann ein einfacher Fabrikarbeiter für einen Landesweiten (Weltweiten) Betrug.  → Meistens nichts.Dazu kommt das die Zuständigen aus der Regierung (→ Verkehrsministerium) den Betrug Jahre lang nicht Bemerkt haben oder nicht bemerken wollten.(wie man es sehen will)Dies kann man ewig weiter führen. Selbstverständlich muss trotzdem irgendetwas getan werden, nicht nur  gegen Treibhausgase, sonder gegen so viel mehr.

 

 

 

Und trotzdem bleibt die Schuldfrage. Soll man den Bestrafen der die meiste Schuld hatte? Alle die Nachweislich etwas Falsch gemacht haben? Oder sollte gar die ganze Bundesrepublik (oder sollte jedes Land abstimmen wer nach ihrer Meinung schuld hat? Was natürlich das ganze komplizierteren würde und deshalb unpraktikabel ist/seien würde)

 

 

 

Das größte Übel:

 

Wenn man denn dann die Schuldfrage geklärt hat muss man sich als nächstes Fragen: Welches Problem ist das Schlimmste, also welches müssen wir am dringendsten lösen?

 

 

 

Diese Frage ist wie die nach der Schuld eine schwierige, denn jeder Mensch hat eine andere Meinung und bevorzugt andere Dinge. Also fragt man jemanden welches Problem würden die Antworten sehr Unterschiedlich sein. Doch trotzdem muss man, ja mit etwas anfangen. Denn wie man weiß: Wenn viele Menschen alle an komplett anderen Themen und Interessen arbeiten kommt meistens keine zufrieden stellende Ergebnisse. Also bleibt die Frage an welchem Problem sollten wir am meisten Arbeiten?

 

 

 

Sollte man mit dem wohl gefährlichstem Problem beginnen, doch welches ist das gefährlichste? Ist es der langsam verschwinden Regenwald →also das langsam (oder schnelle, wie man es sieht) verenden der Grünen Lunge der Erde. Oder muss man/müssen wir als erstes die bedrohten Arten retten, denn sie kann man wenn sie denn mal weg sind nicht mehr zurück hole. Andere Leute werden sich aber für andere Themen einsetzen und interessieren.

 

 

 

Doch wie sollte man handeln? Sollte man einfach abstimmen, und wen ja wer? Die UNO, das jeweilige Land oder vielleicht sogar zufällige Menschen?

 

 

 

=> In beiden Gesichtspunkten, stellen wir fest es ist schwer eine Lösung zu finden mit der alle zufrieden sind. Doch was genau soll man tun, ein Blick auf ein einzelnes Probleme:

 

 

 

Der Regenwald wird abgeholzt:

 

Der Title sagt ja schon alles. Doch hier genauer:

 

Erst einmal ganz grob: Der Regenwald wird abgeholzt warum? Wie immer folgt nun, eine lange Antwort, denn es gibt wie immer viele Gründe. Erstmal natürlich der offensichtliche Grund,  teures und selten Tropenholz das es nur in den Regen- und Urwäldern gibt. Außerdem werden große Flächen mit Feuer gerodet um fruchtbaren Boden zu schaffen, das Problem dabei: Die Flächen bleiben nur einige Jahre fruchtbar und müssen danach entweder durch erneutes roden weitere Regenwaldfläche ersetzt oder durch starkes düngen und Agrar-Umwandlung 

 

fruchtbar gemacht werden. Im Regenwald gibt es selten Erze, doch durch die Reinigungen der gefundenen Rohstoffe, die oft/meistens mit Quecksilber durchgeführte wird, was dann die Flüssen kommt. Außerdem brauchen Städte, zu Beispiele in Südamerika platz zur Ausbreitung. Leider gehörte der Regenwald oft armen (Entwicklungs-)Ländern, die in dann an Investoren und Groß Konzerne, führ zum Beispiel Palmöl verkaufen, da sie Geld brauch.

 

 

 

All diese Gründe sind (nach meiner Aufassung) mehr oder weniger legitim, aber der Regenwald (oder Urwald) muss bestehen bleiben. Denn ein Großteil des Sauerstoffs, den wir atmen wird in den sogenannten „grünen Lungen“ der Erde hergestellt (also denn Regenwäldern). Die größte „Lunge“ ist der Amazonas, doch der wird, wer hatte es gedacht, auch abgeholzt. (Außer dem verlieren wen der Regenwald abgeholzt wird viele, sehr vieler Tiere ihren Lebensraum) Und selbst wenn man all diese Punkte vergessen oder behoben wurden – der Regenwald ist schön. Ein riesiges Naturparadies voller einzigartiger Pflanzen, Tiere und Kulturen. Sie alle würden verloren gehen und man könnte sie nur auf Bildschirmen und Fotos sehen und sich vage an sie erinnern.

 

 

 

Ich meine eigentlich, dass diese Probleme fast unlösbar sind, denn die (Entwicklungs-)Länder brauchen Geld, da liegt der Verkauf des Waldes also nahe. Sollte sie vielleicht Fördergelder erhalten? Und wo sollten diese dann wieder herkommen?

 

 

 

➔Was natürlich nicht heißen soll das man nichts für den Schutz des Regenwalds tun sollte, denn sollen die Generationen nach uns keine schöne Erde mehr haben.

 

 

 

Handeln?:

 

Was hier noch gar nicht zur Sprache kam ist das viele Leute dagegen sind oder sogar aktiv dagegen arbeiten die Umwelt zu retten. Doch wie kann man so eine Einstellung haben? 

 

 

 

Es gibt wie immer viele Gründe, manche Leute verdienen mit der jetzigen Zerstörung viele Geld, anderen ist die Situation so fremd weil sie keine direkte Verbindung zur „fernen“ Umwelt haben; Natürlich gibt es noch andere die wegen ihre Situation, mag es Armut, eine Krankheit oder ein Krieg sein. Außerdem ist niemand dazu verpflichte zu helfen, helfen sollte man aus eigene Motivation tun, und nicht weil es grade irgendwie cool ist. Doch kommen wir zurück zum Geld. Ist manchen Menschen Geld wichtiger als die folgenden Generationen?

 

 

 

Ich glaube, ja. Denn niemand kann sagen das große Konzernchefs, die durch billige, aber nicht umweltfreundliche Produkte, die sie billig in fernen Ländern von armen Menschen für wenig Geld herstellen lassen reich werden. Nicht bemerkt haben wie sehr ihre Produkte manchen Menschen und der Umweltschaden, oder doch? Geld kann Menschen verändern, vor allem ins negative.

 

 

 

Doch ist es korrekt der Umwelt nicht zu helfen? Das kann niemand entscheiden, jeder muss selbst handeln. Vielleicht wäre es ja ein Anfang der Natur nicht zu schaden.

 

 

 

⟾ Doch wozu kommen wir?

 

 

 

 1. Die Frage nach der Schuld und Lösung ist eine der schwersten, denn jeder hat andere Ansichten. 

 

-Doch trotzdem muss gehandelt werden, wie alarmierende Fälle wie zum Beispiel das Aussterben von so vielen Tierarten zeigt.

 

 

 

-Und zu guter Letzt kann man trotzdem Niemanden zwingen.

 

 

 

2.Wenn man die obigen Fragen dann doch geklärt muss man handeln.

 

 

 

-Viele Menschen wollen nicht handeln, oder können es nicht.

 

-Manchen Menschen (scheint) Geld wichtiger zu seien als andere Menschen.

 

 

 

3.Man kann,trotz all diesen großen Gefahren, niemanden zwinge.

 

 

 

Doch kann es so weitergehen? Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen und danach handeln. Denn man kann nicht unendlich lange wegsehen und es ignorieren: Unsere Umwelt, also praktisch die ganze Erde ist in Gefahr.

 

 

 

Ole Weichsel

 

 

 

 


100 Jahre Freistaat Flaschenhals               01.02.19

 Die Geschichte vom Freistaat Flaschenhals

 

Nach dem Ende des ersten Weltkriegs wurden die deutschen Gebiete westlich des Rheins besetzt. Die Briten waren in Köln, die Amerikaner in Koblenz und die Franzosen in Mainz. In der Provinz Hessen-Nassau wurde ein kleines Gebiet östlich des Rheins mit einem Zirkel eingeteilt. Deshalb blieb zwischen der französischen und amerikanischen Zone ein nicht besetztes, vom restlichen Deutschen Reich abgeschnittenes Gebiet bestehen, das ab 1919 existierte. In dem Gebiet lebten 17.000 Menschen. Die beiden wichtigsten Städte waren die Städte Lorch und Kaub. Nach mehreren Besatzungsversuchen der Franzosen wurde der Freistaat Flaschenhals gegründet. Es gab keine Verfassung. Der Lorscher Bürgermister Edmund Anton Pnischeck war Verwalter des Flaschenhalses. Dieser führte eine eigene Notwährung ein. Erst 1923 gelang es den Franzosen das Gebiet zu besetzen.  1924 wurden die besetzten Gebiete wieder deutsch.

 

 

 

Das Leben  im Freistaat Flaschenhals

 

Alle Verbindungen vom Freistaat Flaschenhals waren blockiert: Es gab keine Eisenbahnverbindung, keine Straßen und  keine Schiffe durften am Rhein anlegen. Die Versorgung war katastrophal. Niemand kam herein in den Freistaat Flaschenhals, niemand konnte heraus. Deshalb entstand ein blühender Schwarzmarkt. Heimlich brachten Schiffe nachts über den Rhein Mehl, Zucker und andere Lebensmittel. Auch über den Landweg nach Limburg kamen viele andere Waren in den Freistaat Flaschenhals. In Rüdesheim wurde sogar ein französischer, mit Kohle beladener Zug entführt. Tatsächlich ging es den Bewohnern vom Freistaat Flaschenhals zu dieser Zeit besser als denen in anderen Teilen Deutschlands.

 

 

 

Der Freistaat Flaschenhals heute

 

Heute wird der Freistaat Flaschenhals zur Förderung von Tourismus genutzt. 1994 wurde die Freistaat Flaschenhals Initiative gegründet.

 

 

Jonathan Radkowski

 

 

 

 

 


70 Jahre Bundesrepublik Deutschland                01.02.19

Im Jahr 1949 wurden die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche demokratische Republik gegründet.

 

 

Die Besetzung des Deutschen Reiches

 

Nachdem das Deutsche Reich 1945 den zweiten Weltkrieg verloren hatte, wurde es von den Siegermächten, den USA, Frankreich, Großbritannien und der UdSSR (Russland) besetzt. Auf Grund des Potsdamer Abkommens fielen die Regionen Schlesien, Pommern und Westpreußen an Polen, Ostpreußen an die UdSSR.

 

 

 

Die Gründung der Bundesrepublik und der DDR

 

Am 23. Mai 1949 wurde in den drei westlichen Besatzungszonen (Amerikanische, Britische und Französische) die Bundesrepublik Deutschland mit Bonn als Hauptstadt gegründet. In der sowjetischen Besatzungszone wurde am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Die BRD trat der NATO und die DDR dem Warschauer Pakt bei. Zum ersten Kanzler der BRD wurde 1949 Konrad Adenauer (CDU). Wilhelm Pieck (SED) wurde zum ersten Staatsratsvorsitzenden der DDR. Während sich die DDR für eine Planwirtschaft entschied, entschied sich die BRD für eine soziale Marktwirtschaft. In der BRD kam es wegen ausländischer Hilfe zu einem Wirtschaftswunder. Nach mehrfacher Auswanderung junger und hochqualifizierter Leute aus der DDR in die BRD setzte Walter Ulbricht (SED) den Bau der Berliner Mauer durch. Alle, die versuchten die DDR zu verlassen, wurden gewaltsam aufgehalten. 1963 wurde mit dem Elysee- Vertrag die Freundschaft der Bundesrepublik und Frankreich begründet. Im Jahr 1973 wurden beide Teilstaaten Mitglied der UNO. Nach Adenauers Kanzlerschaft wurde Ludwig Erhard (CDU) von 1963 bis 1966 der zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik. Ihm folgte Kurt Georg Kiesinger (CDU), der von 1966 bis 1969 Bundeskanzler war. Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) leitete in den 1970er Jahren eine neue Ostpolitik ein. Helmut Schmidt (SPD), Nachfolger von Willy Brandt kämpfte erfolgreich gegen die linksterroristische RAF. Per Misstrauensvotum wurde Helmut Schmidt 1982 abgewählt und Helmut Kohl (CDU) für die nächsten 16 Jahre Kanzler.

 

 

 

Das vereinigte Deutschland

 

In der DDR kam es immer weiter zu Unruhen. Am 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer geöffnet. Mit dem Beitritt der DDR in zur Bundesrepublik war die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 vollzogen. Berlin wurde 1991 im Bundestag in Bonn zur neuen Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands gewählt. In den 1990er Jahren erlitten die neuen Bundesländer Massenarbeitslosigkeit und darunter einen Bevölkerungsverlust. Erst in den 2000er Jahren stabilisierten sich die neuen Länder. Bei der Bundestagswahl 1998 verlor die von Helmut Kohl geführte schwarz-gelbe Koalition ihre Mehrheit im Bundestag. Neuer Kanzler wurde Gerhard Schröder (SPD), der mit den Grünen Agenda 2010 (Veränderungen in Gesundheits-, Sozial- und Rentenpolitik) durchsetzte. Die Hartz-IV-Arbeitsmarktgesetzgebung führte 2004 zu massiven Protesten, sodass bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 Angela Merkel (CDU) Kanzlerin wurde. Ihre Große Koalition (von 2009 bis 2013 auch schwarz-gelb) ist schon mit Europaweiten Finanzkrisen und  der Flüchtlingskrise konfrontiert und muss in den letzten Jahren  gegen zunehmenden Rechtsextremismus ankämpfen.

 

                                                                                                                                 

Jonathan Radkowski

 

 

 

 


„Ich hab‘ ja nichts gegen Schwule, aber…“

Es gibt wohl viele Gruppen, über die man sich aufregen kann. Rassisten, Sexisten und Homosexuelle. Was, Homosexuelle? Aber warum? Tja, ich weiß es nicht genau, da es ja keinen guten verdammten Grund dafür gibt. Was kümmert es diese homophoben Menschen, welches Geschlecht man in sexueller Hinsicht bevorzugt? Einen Scheiß. Wirklich einen Scheiß.
Homophobie bezeichnet eine Abneigung gegen Schwule und Lesben. Eine Abneigung. Eine Angst. Eine Phobie. Es gibt Phobien, wie Arachnophobie, die Angst vor Spinnen, oder Phobien vor Bakterien und Krankheiten. Alle von ihnen bezeichnen die Angst vor etwas nicht sonderlich Gutem. Homophobie – die Angst vor Schwulen und Lesben.

Allein der Name Homophobie ist diskriminierend. Es wird noch nicht mal eine richtige Angst beschrieben, sondern viel eher der unbegründete Hass, die Wut und der Ekel gegenüber Homosexuellen. Und das nur, da der Geist mancher Leute nicht so weit reicht, um es zu verstehen oder wenigstens zu akzeptieren. Denn sogar im Tierreich ist Homosexualität zu finden. Es gibt über 1500 verschiedene Tierarten, die auch Homosexualität ausleben. Doch dort stört es keinen. Keiner hat Vorurteile oder wird gar gewalttätig ihnen gegenüber. Was sagt uns das? Sind Tiere etwa intelligenter, als wir Menschen? In dieser Hinsicht anscheinend schon. Sie bekämpfen nämlich nicht ihre eigene Rasse, nur aufgrund kleiner harmloser Unterschiede.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, warum man homosexuelle Leute hassen und verabscheuen sollte. Tun sie euch weh? Bestehlen sie euch? Oder habt ihr nur Angst, eure eigenen, unterdrückten Gefühle könnten hochkommen? Fühlt ihr euch erst dann wohl, wenn ihr diese „unnatürlichen“ Menschen so weit eingeschüchtert habt, dass sie sich teils gar nicht mehr vor die Tür trauen? Wenn ihr einen Menschen durch Gruppenhass so sehr beeinflusst, dass seine Entfaltung beeinträchtigt wird oder er sich sogar umbringt? Habt ihr Angst, für homosexuell gehalten zu werden, nur weil ihr nicht dagegen seid? Denkt man mal darüber nach, sollte Homophobie wohl eher die Angst davor bezeichnen, seine eigene Identität anzuzweifeln und Unbekanntes zu entdecken.

                                                                                          
Schon Dinge werden als schwul bezeichnet. Kunst, Poesie, Bewegungen, Berührungen. Alles schwul! Und was schwul ist, ist immer schlecht. Natürlich, was sonst? Denn was haben euch eure Mama und euer Papa immer eingeredet? Richtig. „Männer mögen Frauen und Frauen mögen Männer. Das war schon seit Anbeginn der Zeit so und ist nur normal. Merk‘ dir das.“ Klar, ich meine was Mama und Papa sagen ist doch immer richtig, oder? „Schau‘ nicht zu viel fern, sonst bekommst du viereckige Augen.“ „Spuck‘ das Kaugummi aus, das verklebt sonst den Magen.“ Wie man sieht haben unsere Eltern immer recht und wir sollten ihnen alles glauben, was sie uns erzählen. Aber im Klartext: Niemand wird homophob geboren. Genauso wenig, wie man von Geburt an rassistisch ist. Bedankt euch also bei euren Eltern und restlichem Umfeld für die vielen Vorurteile, die ausgeprägte Abneigung und vielleicht sogar für körperliche Gewalt, gar Morddelikte gegenüber Homosexuellen. Aber es sind ja nicht nur vereinzelte Gruppen, die ihnen das Leben schwer machen. In manchen Staaten und selbst in ganzen Ländern ist die Homosexualität eine Straftat, die unterschiedlich schwer bestraft wird. Teils steht homosexuellen Männern und Frauen sogar die Todesstrafe bevor, wenn sie nur dabei „erwischt“ werden, wie sie ihren Partner küssen. Sowas ist doch einfach nur krank und unverantwortlich, wenn die Regierung die Diskriminierung einer Gruppe von Menschen befürwortet. Jeder Mensch hat das Recht auf Liebe!


Fragt man Homophobe dann, warum sie so eine tiefe Abneigung gegenüber Schwulen und Lesben verspüren, ist eine der beliebtesten Antworten etwas wie: „Aus religiösen Gründen. Gott will sowas nicht.“ Hm, religiöse Gründe. Überhaupt schon mal die Bibel, den Koran, die Thora oder was auch immer gelesen? Ich muss dazu natürlich sagen, dass ich sie auch noch nie komplett gelesen habe. Aber was ich definitiv weiß, ist, dass diese „heiligen Schriften“ teils auch Stellen beinhalten, die Homosexualität verherrlichen. Viele Christen sehen sie allerdings als eine Sünde und stützen diese Meinung mit biblischen Versen, wie, dass Gott Mann und Frau schuf, damit sie sich vermehren und die Erde befüllen. Da Homosexuelle eine Minderheit auf diesem Planeten sind und sich das auch nicht ändern wird, da wir ja nicht alle gleich sind, müsst ihr euch keine Gedanken um das Aussterben der Menschheit und den Weltuntergang machen. Zwar mag es euch so vorkommen, als gäbe es viel mehr Homosexuelle seit den letzten 2/3 Jahrzehnten, aber das liegt wohl nur daran, dass sie, zumindest an den meisten Orten, von der Gesellschaft zunehmend mehr toleriert werden und sie dadurch keine allzu große Angst zu haben brauchen, schief angeguckt oder verprügelt zu werden. Meines Wissens nach, wird in der Bibel oder in irgendeiner anderen heiligen Schrift nirgendwo geschrieben, Homosexualität sei schlecht oder eine Sünde. Ich dachte Gott liebt alle Menschen gleich viel? Es sind anscheinend nur eure eigenen zusammengesponnenen Auffassungen. Außerdem ist es schon viel eher eine Sünde, allein wegen eines Unterschieds jemanden zu verletzen, zu töten, oder zu glauben, man kenne die Person, weil man anscheinend genau weiß, wie „diese Sorte von Mensch“ tickt. Denkt man nur an die zehn Gebote, sollte man schon wissen, wie dämlich der Grund „aus religiösen Gründen“ ist. 


Zu diesen „religiösen“ Leuten, gehören oftmals auch die, die behaupten, sie würden Homosexuelle doch in der Gesellschaft akzeptieren. In Wahrheit haben sie aber genauso Vorurteile wie die anderen. Sie denken meist, Homosexuelle tun sich zu wichtig und sollten ihre Sexualität nicht an die große Glocke hängen. Denn insgeheim stört sie die Gleichberechtigung doch. Ihre Vorurteile beginnen meistens mit „Ich hab‘ ja nichts gegen Schwule/Lesben, aber…“, was schon ziemlich lachhaft ist, da es quasi so wäre, als würde ich sagen: „Ich finde, du bist echt bezaubernd, aber dein Charakter ist schon ganz schön scheiße.“ Es gibt zwei Möglichkeiten: Sagt es frei heraus oder, noch besser, haltet die Schnauze.


Ein anderer wirklich sehr häufig aufkommender „Grund“ Homosexuelle wie Insekten zu behandeln, ist, dass die meisten Heterosexuellen glauben, sie würden von ihnen angegraben werden, wenn sie nur mit ihnen sprechen. Tatsächlich ein äußerst guter Grund, wenn ihr mich fragt. Bekanntermaßen, will ja auch jeder Mann mit jeder Frau schlafen, die er sieht und umgekehrt genauso. Dieses Vorurteil taucht häufig unter jüngeren Männern auf, die ihre „Männlichkeit“ den anderen präsentieren müssen und deshalb maßlos zeigen, wie hetero sie sind. Bei jeder Gelegenheit ein „du Schwuchtel“ und schön alles kritisieren, was ihre Heterosexualität in Frage stellen könnte. Natürlich gibt es vereinzelte Männer oder auch Frauen, die schon mal von jemand homosexuellen angebaggert, vielleicht sogar belästigt worden sind. Dafür jetzt aber alle zu hassen, wäre so, als sage man: „Alle Hunde beißen.“ 

Im Großen und Ganzen gibt es einfach keinen Grund, etwas nicht zu tolerieren, was einen persönlich gar nicht betrifft. Wenn sich zwei Männer oder zwei Frauen in der Öffentlichkeit küssen oder Händchen halten, schaut meinetwegen weg. Ihr müsst ihre Sexualität nicht akzeptieren, wenn ihr zu inkompetent dafür seid.

 

Homosexuelle passen für euch nicht in diese Welt? Dann seid ihr jetzt hoffentlich ein wenig besser aufgeklärt und wisst, dass Schwule und Lesben keineswegs unnatürlicher Abschaum sind, sondern nur Menschen, wie du und ich. Der Hass ist weniger geworden - zum Glück. Aber sie mussten eine lange Zeit für ihre Rechte kämpfen. Jetzt dürfen sie wenigstens auch hier in Deutschland heiraten und sind größtenteils gleichberechtigt. Was ich damit sagen will: Denkt doch nach, bevor ihr handelt und euch wie Arschlöcher benehmt. Denn auch Worte können sehr verletzend sein. Macht ihnen das Leben nicht noch schwerer und merkt euch: Homosexuell zu sein ist vieles, aber nicht einfach. Also manchmal einfach mal die Fresse halten, bitte.

 

-Kiara Brehmer

 

 

 


Mobbing- Was ist das eigentlich?

Wenn man es kurz erklärt haben möchte: Mobbing ist wenn (mindestens) eine Person, (mindestens) eine Andere in verschiedenen Formen schikaniert. Doch die Erklärung "Mobbing" ist soviel ausbaufähiger! Also erst einmal muss man aufklären, das es kein Mobbing ist, wenn 2 Personen einen sachbezogenen Konflikt haben! Auch nicht, wenn zwei gleich starke Schüler streiten. Es handelt sich erst um Mobbing, wenn eine Person der zweiten Person über längere Zeit, über- bzw. unterlegen ist. Diese Personen nennen sich Täter/Mobber und Opfer/Gemobbte. Diese Machtverhältnisse sind meist durch Beliebtheit, Ansehen und Respekt gekennzeichnet. Leider ist Mobbing kein Einzelfall. Es ist ein Gruppenphänomen. Egal ob in der Schule, im Büro oder im Internet, immer und immer wieder tritt es auf und das nicht nur auf Grund der "Beliebten", sondern auch wegen"Mitläufern". Der Begriff "Mitläufer" erklärt sich eigentlich von selbst.

 

Mobbing kann in verschieden Formen verwendet werden: verbal (Beleidigungen aussprechen), körperlich ( mit Fingern gegen den Kopf des Opfers schnipsen) oder einfach non-verbal (Ignoration).

 

Oftmals wehrt sich das Opfer anfangs, indem es beispielsweise einen mit einem frechen Spruch zurück schlägt, daher ist für Außenstehende manchmal nicht ganz klar, "Wird gerade Mobbing ausgeübt?" und bezeichnen es einfach als "Spaß".

 

Die wohl griffigste Definition von Mobbing stammt von Heinz Leymann aus dem Jahr 1993: „Negative kommunikative Handlungen (von einer Person oder mehreren Personen) die gegen eine Person (oder mehrere Personen) gerichtet sind und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer bestimmen“

 

Selten ist der Fall, das der Täter unbewusst mobbt, aber dennoch möglich.

 

Was aber immer gesagt werden muss: ALLE müssen gegen Mobbing antreten und Opfern oder auch Tätern helfen! Mobbing ist keine schöne Sache und wenn unsere Schule, das Neue Gymnasium Bochum, den Anfang macht, so verbreitet sich die Message: Mobbing muss nicht sein!

 

 

 Mobbing – was tun?

 

Die meisten Kinder, die gehänselt werden oder Mobbing in der Schule erleben, schämen sich dafür sogar noch – und wehren sich deshalb überhaupt nicht. Aber: Wer einfach nur stumm und traurig in einer Ecke steht, macht es den Anderen leicht, immer weiter zu mobben.

 

 

Eine Methode, das Mobbing zu bekämpfen, ist mit einem Erwachsenen darüber zu sprechen (Eltern oder ein Vertrauenslehrer) und vielleicht auch ein Gespräch mit dem Mobber zu arrangieren und ihn auf die Gründe des Mobbens anzusprechen.

 

 

Auch eine Methode das Mobbing zu bekämpfen ist, das ganze mit Humor zu nehmen und gar nicht auf die „Sprüche“ des Mobbers einzugehen oder einen lustigen Kommentar zurückzuschleudern, was dich für den Mobber uninteressant macht.

 

Wenn das nicht weitergeholfen hat,gibt es natürlich auch viele Bücher von Autoren zu diesem Thema, die selbst unter Mobbing gelitten haben.

 

-Chahd El-chkief

 

 

 


Phänomen Cybermobbing

Gefährliche Mobbing-Thematik auf neuer Ebene

Cybermobbing. Was ist das eigentlich? Cybermobbing bezeichnet die Belästigung, Nötigung und Bloßstellung einer Person. Das gilt sowohl für das Cybermobbing, als auch für das „normale“ Mobbing. Allerdings kommt bei der Problematik des Cybermobbings ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu: das Internet. Während sich Mobbing „nur“ auf dem Schulhof, in der Klasse, im Verein usw. abspielt, macht das Cybermobbing auch vor der eigenen Haustür nicht halt. Soziale Netzwerke, Chatrooms, Instant Messenger und auch das Mobiltelefon sind Teil unseres alltäglichen Lebens; und sie öffnen Cybermobbern Tür und Tor. Die selben Menschen, die beim klassischen Mobbing einen Mitschüler vor versammelter Klasse hänseln, oder auch non- verbal gegen ihn vorgehen, können im Cyberspace eine nie endende Welle an Beleidigungen und, meist nicht begründeter, Kritik an einer Person in die Welt setzten. Diese Demütigung macht nicht vor der Haustür halt, sondern begleitet das „Opfer“ den ganzen Tag lang. Dabei spielt der Faktor der Anonymität eine große Rolle: Kennt man bei Mobbing auf dem Schulhof immerhin seinen Peiniger und kann gegen ihn vorgehen, ist das im Internet kaum noch der Fall. Die in allen sozialen Netzwerken geltende Anonymität erweist sich als der perfekte Deckmantel für Cybermobber.

 

Die Folgen des Cybermobbings dürfen hierbei ebenfalls nicht unterschätzt werden. Opfer des Cybermobbings haben es in vielerlei Sicht „einfacher“ als Opfer des klassischen Mobbings. So können erstere nur deutlich komplizierter gegen die Täter vorgehen. Häufig wollen sie dies auch gar nicht, denn sie wurden im Netz erpresst. Da das Internet sehr dazu verleitet, Dinge zu tun, welche man sich sonst nicht getraut hätte, ist es natürlich auch der ideale Ort für Leute, welche die jugendliche Unbedarftheit schamlos ausnutzen. Ein Beispiel für diese Problematik und die daraus resultierenden dramatischen Folgen ist der Fall Amanda Todd: Die 15-jährige Kanadierin hat sich im Oktober 2012 nach jahrelangem Cyber-Mobbing selbst getötet: In der siebten Klasse begann sie im Internet, neue Kontakte zu Fremden zu knüpfen. Eines Tages bat sie ein- wohlgemerkt Fremder- Cam-Chat Partner, ihm vor der Kamera am PC ihren Busen zu zeigen. In ihrer jugendlichen Unbedarftheit folgte sie dem Wunsch des Fremden. Nun entstand aber das Problem: besagter Fremder meldete sich via Facebook wieder bei ihr und erpresste sie mit den Nacktaufnahmen, die er per Screenshot vom Cam-Chat gemacht hatte: Weil sie nicht darauf einging, verschickte der Mann die Bilder an ihre Freunde und Bekannten. Daraufhin fiel Amanda in eine Depression, ihr Umfeld distanzierte sich von ihr; Amanda wechselte zwar mehrfach die Schule, aber das half nichts. Sie beging auf Grund des Cybermobbings Selbstmord.

 

 

 

Der Fall Amandas ist leider kein Einzelfall: Laut einer Studie der Universität Münster gaben im Jahr 2011 32% der Jugendlichen in Deutschland an, bereits einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein. Und diese Zahl steigt: Laut der Internetseite „statista“ gaben im Jahr 2014 bereits 38% aller Jugendlichen an, schon einmal Opfer des Cybermobbings gewesen zu sein.

 

Um diesen Schnitt zu senken, kann man als Außenstehender nicht viel tun. Dennoch müssen wir etwas tun. Eine Möglichkeit für Eltern wäre natürlich, die Benutzung des Handys, des Computers usw. zu beenden, bzw. zu reduzieren. Dieser Vorschlag greift allerdings in der heutigen medialen Wirklichkeit zu kurz. Um mehr gegen Cybermobbing zu tun, muss man aktiver werden: Angehörige können beispielsweise bei Cybermobbing in der Familie die Polizei einschalten. Andere Menschen in sozialen Netzwerken können gegen Cybermobber verbal vorgehen. Die Netzwerke können Nutzer sperren, welche in irgendeiner Weise anstößige Nachrichten verbreiten. Aber das Einzige, was wirklich effektiv und nachhaltig gegen Cybermobbing hilft, können wir selbst tun und zwar Vorsorge treffen. Diese Vorsorge kann sehr verschieden aussehen. Ein effektiver Grundsatz wäre es, niemals viel von sich im Internet preiszugeben, denn das Internet vergisst nie. So sollte man nie seine Kontaktdaten sowie sämtliches Foto-/ bzw. Videomaterial von sich zu zeigen. Aber hauptsächlich können wir die Augen auch, nein vor allem, im Internet offen halten uns sollten wir tatsächlich Zeuge eines Falles von Cybermobbing werden, dann dürfen wir darüber auf gar keinen Fall schweigen.

 

-Tim Pöppel



Wo der Honig herkommt

Viele Leute essen Honig. Aber woher kommt er? Wer stellt ihn her? Und wie wird er hergestellt?

Die Antwort darauf findet man bei einem Imker. Das ist jemand der ein oder mehrere Bienenvölker besitzt. Ein Bienenvolk besteht aus 10.000 bis 50.000 Bienen. Es gibt 3 Bienenkasten

 

1. die Arbeiterinnen

Sie kümmern sich um die Königin, die Brut und die Drohnen. Außerdem sorgen sie für Pollen und Nektar, der ihre Nahrung darstellt. Sie schützen das Volk, bauen und reinigen die Waben.

 

2. Die Drohnen

Die Drohnen sind die faulen Männer im Bienenstock. Sie Arbeiten nicht sondern fressen nur. Ihr Sinn besteht darin einmal im leben die Königin zu begatten.

 

3. Die Königin

Die Königin legt die Eier aus denen dann später entweder eine Arbeiterin, ein Drohn oder eine Königin Schlüpfen können. Was schlüpft wird dadurch unterschieden ob das Ei befruchtet wurde (Arbeiterin und Königin) oder nicht (Drohnen). Arbeiterinnen werden im Gegensatz zur Königin nur 3 Tage mit Gelee Royale und dann mit Futtersaft und nicht durchgehend mit Gelee Royale gefüttert.

Arbeiterinnen und Drohnen sind ca. 1 cm groß. Sie haben Verhältnis mäßig große Augen und sehr dünne Flügel. Die Königin ist ca. 1,5 cm groß. Die Arbeiterinnen und die Königin haben einen Stachel eine Arbeiterin kann ihren Stachel ein mal benutzten und stirbt dann ,die Königin kann ihn benutzten so oft sie will. Die Drohne ist ca.14 mm-18 mm lang sie besitzen keinen Stachel und sammeln auch keine Pollen.

 

Der Honig

Die beliebte Nahrungsquelle von den Biene ist der Honig. Der Honig wird in Sechseckigen ,,Waben“ aufbewahrt ,wenn der Imker im Sommer den Honig ernten möchte nimmt er die einzelnen Waben heraus und schleudert sie in einer Maschine. Er muss, wenn er seinen Honig verkauft, ein Glas immer behalten damit bei einer allergischen Reaktion kontrolliert werden kann ob der Honig Schadstoffe enthält, die die Reaktion der Person erklären

 

Die Feinde der Bienen

Die Feinde der Bienen sind im Sommer und Herbst vor allem die Wespen, die manchmal den ganzen Tag versuchen in den Bienenstock einzudringen um Honig zu klauen. Hornissen, Mäuse, Spinnen, Vögel, Bienenwölfe und Wachsmotten zählen ebenfalls zu ihren Feinden wobei Wespen wahrscheinlich zu den bekanntesten Feinde sind.

 

Wie werde ich Imker?

Im folgenden Abschnitt werde ich die wichtigsten Dinge um selber ein Imker zu werden aufzählen. Das wichtigste ist der Spaß an der Imkerei. Danach sollte man einen Imker Kurs belegen, wenn man noch auf der Schule ist bietet sich die MCS Junior Akademie an, weil sie alles gut erklärt, wenig Kosten verursacht und das Kind Probieren lässt ob im die Imkerei gefällt. Wenn man eingewiesen ist sollte man weiterführende Kurse belegen und sich ein eigenes Bienenvolk zulegen. Das Budget beträgt für den Start ca. 1 600 Euro diese kosten werden falls alles gut geht wieder eingenommen wenn man seinen Honig verkaufen sollte. Als Ausrüstung brauch man einen Schutzanzug, einen Meißel und natürlich das Bienenvolk mit Kästen und Waben. Später kommen dazu: eine Honigschleuder, ein Smoker und weitere Kästen und Bienenvölker. Bis zu 10 Völker muss man keine extra Steuern bezahlen. Ab 10 Völkern müssen diese versteuert werden.

Ich hoffe das ich euch begeistern konnte denn so kann man nicht nur Taschengeld verdienen, sondern auch der Umwelt helfen.

 

 

Elias Böttcher, 7a


Wie kann man Plastikmüll vermeiden?

 

Die EU Kommission plant ein Gesetz für das Verbot von Plastikmüll. Verboten werden soll Einweggeschirr, Plastikstrohhalme, Wattestäbchen und Ballonhalter. Mehr Infos dazu findet man im Artikel ,,Plastik“ von Ole Weichsel. Hier sind Tipps, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann.

In der Schule....
Überall kann man in der Schule Plastikmüll vermeiden. Zum Beispiel kann man anstatt Plastikhefter Papphefter kaufen oder Filzstifte aus Plastik vermeiden. In der Mensa und der Cafeteria  gibt es auch viel Plastik: Salatverpackungen, Pizza/Sesamsticks, Schokoreiswaffeln, Tick-Tacs, Süßigkeiten, Milchschnitte, Quick-Drinks, Saftflaschen und Wasserflaschen aus Plastik und Capri-Sonne.


Im Alltag…
Zu hause findet man meistens in der Küche und im Badezimmer Plastik. In der Küche sind es vor allem Verpackungen von Käse, Salami, Wurst, Butter, Schokolade, Süßigkeiten Chips, Eis, Nudeln, Reis, Gemüse und Tiefkühlwaren. Dort ist Plastik nur schwer wegzudenken. Anstatt viele Pfandflaschen könnte man sich einen Soda Stream kaufen. Im Badezimmer sind es Zahnbürsten, Zahnpastatuben, Zahnpasta,
Toilettenpapierverpackungen, Seife, Duschgelverpackungen usw.


Experiment: ein Tag ohne Plastik
Ich habe es ausprobiert, einen Tag lang kein Plastik zu verwenden. Das war gar nicht so einfach. Es fängt schon morgens schon beim Frühstück an, denn wenn man sich ein Müsli machen möchte, ist das meiste aus Plastik. Ich habe also Müsli aus Papierverpackungen gegessen. Im Badezimmer wurde es dann schon schwieriger: man müsste anstatt eine Plastikzahnbürste eine Holzzahnbürste benutzen. Auch in Zahnpasta befindet sich Mikroplastik. Beim Schulfrühstück war es auch nicht leicht. Plastikdosen sind zwar praktischer als Aluminiumfolie oder Papiertüten, wenn sie aber weggeschmissen werden braucht Plastik viel länger, nämlich ca. 450 Jahre, um sich zu zersetzen. Ich habe mein Brot also in eine Aluminiumfolie verpackt und mein Wasser in eine Glasflasche. Dazu habe ich ein paar Nüsse in ein Glas gemacht. In der Schule war das verzichten auf Plastik nicht so schwierig. Abends beim Zähne putzen gab es natürlich wieder das gleiche Problem wie morgens. Einen großen unterschied zu einem Tag mit Plastik gab es aber nicht.  

 

 

 

-Jonathan Radkowski

 


Plastik

Ein Artikel über einen der größten Feinde der Umwelt.

Plastik ist eine Stoffzusammensetzung, in der viel verschiedene Stoffe wie z. B. Erdöl kombiniert werden. Es hat viele Vorteile, denn man kann Plastik oder Kurstoff1 einerseits dehnen und auch belasten, man kann Kunststoff färben und gut formen. Aber wie schadet es der Umwelt?

 

Also Plastik wird ja z. B. als Einkaufstüte verwendet. Aber nur einmal, denn die meisten Leute benutzen jede Tüte nur einmal und schmeißen sie dann weg, diese Tüte sollte dann recycelt werden, aber nach einem Artikel der Zeit werden nur unter 20% des deutschen Plastikmülls recycelt, denn erstens ist Recyceln teurer, als einfach neues Plastik herzustellen und zweitens leidet die Qualität das Plastiks oder Kunststoffs am Recyceln.

 

Also ist neues Plastik besser als altes. Aber wo kommt das Plastik hin? Ein Großteil wird verbrannt, zwei Drittel also 66.66666% werden verbrannt. Da könnte man denken: „Der Müll ist weg, alles gut“. Das stimmt aber nicht, denn erstens entstehen bei der Verbrennung giftige Gase und zweitens braucht man für die Herstellung von Plastik unter anderem den fossilen Brennstoff Erdöl. Leider gibt es nicht genug Erdöl um einfach immer neues Plastik herzustellen. Trotzdem denken viele Deutsche, dass sie der Umwelt gar nicht so viel schaden.

 

Ein anderes großes Problem sind Plastik und vor allem Mikroplastik Teile im Meer. Mikroplastik sind sehr kleine Plastikteile die z. B. in Kosmetikprodukten sind. Diese landen im Meer und werden von Fischen und anderen Lebewesen gefressen, diese Fische werden dann wiederum gefangen und von Menschen gegessen. Aber warum landet so viel (Mikro)Plastik im Meer?

 

Es gibt mehrere Gründe hier sind die größten:

 

1. Müllkippe Strand

 

Viele Urlauber und Einheimische werfen ihren Müll auf den Strand. Dieser bleibt dort erst mal liegen und wird dann von Wind, Wetter und den Gezeiten ins Meer transportiert. Also müssen die Leute aufhören, ihren Müll auf Stränden und in deren Nähe (nein überal!!l) liegen zu lassen.

 

2. Schiffe

 

Schiffe entsorgen ihren Müll oft im Meer das ist aber verboten, außerdem verlieren Schiffe manchmal ihre Ladung.

 

3. Kosmetik

 

In Kosmetik ist Mikroplastik und wenn man sich dann die Zähne putzt, den Mund ausspült und das Spülwasser ablaufen lässt, landet dieses Wasser irgendwann im Meer, denn keine Kläranlage kann Mikroplastik filtern.

 

Es gibt noch viel mehr Gründe, wie wenn z. B. ein Auto mit Plastikreifen über die Straße fährt, verlieren die Reifen Mikroplastik, dieses wird dann mit Regen und Wind ins Meer „gefegt“.

 

Das Mikroplastik ist auch für Tiere ungesund, denn wer isst schon gern Plastik. Im Polareis fanden Forscher zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastikteilchen; das ist mehr als je zu vor.

 

Plastikteile wie z. B. Tüten gefährden Tiere auch, denn sie können versuchen, es zu essen und daran ersticken, also sterben. Tiere wie Schildkröten können sich auch in Netzen verheddern und daran ebenfalls sterben.

 

Deshalb finde ich, man muss die Umwelt mehr schützen, damit noch jeder eine so schöne Erde mit spannenden Tieren und interessanten Pflanzen sehen kann.

 

-Ole Weichsel


„Bist du schwul? Du machst ja Ballett.“

Wenn ihr den Begriff „Ballett“ hört, ist vielen sofort klar: das machen nur Mädchen. Aber habt ihr mal darüber nachgedacht, dass auch Jungen diesen Sport betreiben?

In deutschen Ballettschulen sind überwiegend bzw. ausschließlich Mädchen und Frauen zu finden. Von Jungen und Männern keine Spur. Woran liegt das? Wenn Eltern von ihrem Sohn gesagt bekommen: „Ich möchte zum Ballett“ läuten bei vielen Eltern sofort die Alarmglocken. Das liegt daran, dass Männer oder Jungen, die Ballett tanzen, meist als schwul angesehen werden. Doch warum sollte das Hobby eines Menschen etwas mit seiner Sexualität zu tun haben? Mütter, deren Söhne zum Ballett gehen, berichten, dass ihre Kinder schon im Alter von sechs Jahren gehänselt und als „Schwuchtel“ bezeichnet werden. Oft werden sie nicht nur von Außenstehenden beleidigt, sondern auch von Familienmitgliedern, die sehr konservative Ansichten haben. Jedoch gibt es auch Vorteile am Ballett. Zum Beispiel bekommt man ein besseres Taktgefühl und erlernt gleichzeitig eine gute Körperhaltung. Auch auf Partys kommt es bei Mädchen immer gut an, wenn Jungs gut tanzen können.

Abschließend kann man sagen, dass nicht jeder Junge, der Ballett macht, direkt schwul ist und dass ohne männliche Balletttänzer Ballett überhaupt nicht funktionieren würde.

 

 

-Lina und Catharina