Archiv: WIR hier

Old but gold: Nicht mehr ganz aktuell aber noch immer interessant. Hier findet ihr schon etwas ältere Artikel des Ressort.

Joe Boots

Am Montag besuchte der ehemalige US-Soldat Joseph Boots das NGB.
Der 34-Jährige lebt in Pittsburgh und ist einer von insgesamt fünf ehemaligen Kriegsveteranen, die für einen Dokumentarfilm des deutschen Produzenten Florian Baron über ihre Zeit beim Militär berichteten.
Boots und Baron stellten den Schülern der 9. Klassen und der EF zunächst einen Teil des Films vor.

In dem 30-Minütigen Ausschnitt berichtet Joe Boots über seine
vom Militär geprägte Vergangenheit: Von den berühmten 9/11 Terroranschlägen 2001 angetrieben schreibt sich der damals

17-Jährige beim Militär ein, um seinem Land zu dienen. Nur kurze Zeit später wird er in den Irak geschickt und lernt dort hautnah den Krieg und die Gewalt kennen, die ihn, wie er bei seiner Rückkehr
nach Amerika feststellen muss, immer noch täglich plagen.
Er leidet unter PTSD, einer post-traumatischen Belastungsstörung, wird Alkoholiker und kämpft lange mit Depressionen und ständigen Gewaltausbrüchen.
Da ihm jegliche Art von Hilfe oder Unterstützung zunächst untersagt wird, muss Joe Boots sich seinen Weg zurück ins Leben lang und mühsam erkämpfen.

Nach dem gezeigten Auschnitt stellte Boots sich bereit, auf Fragen der Schülerinnen und Schüler bezüglich seiner Geschichte zu antworten.
Er redete offen über seine schwere Vergangenheit, wie er sein Leben wieder in den
Griff bekam und wie er heute zum US-Militär steht.
Bereuen tut der US-Amerikaner seine damalige Entscheidung, zum Militär zu gehen, keineswegs. Er findet es schade, dass es eine solche Erfahrung gebraucht hat, um ihm dieses völlig brüchige Bild der Welt vor Augen zu führen, zu realisieren, dass der Krieg und das Militär nichts anderes als Mord ist. Auch berichtet er von den fragwürdigen Rekrutierungsmethoden des US-Militärs, das
gerade in den USA schon von Schulzeit an den amerikanischen Stolz der Schüler appelliert und gerade für junge Menschen in vernachlässigten Stadtvierteln als einziger Weg raus aus dem Elend erscheint.
Mehrere Male betonte er, wie wichtig es sei, über seine Probleme zu reden, statt sie für sich zu behalten; denn dies habe ihm geholfen, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Auch nach seinem bewegenden Vortrag nahm Joe Boots sich die Zeit, mit den Schülern zu reden, Fotos zu machen und sich zu bedanken.

! Der gezeigte Kurzfilm „Joe Boots“ ist ein Teil des Dokumentarfilms „Stress“, der 2018 auch in die Kinos kommen wird.

 

-Jule Pieper

 

 


Der Bochumer Nordbahnhof

Am Bochumer Ostring, schräg gegenüber des neuen Justizzentrums und nur unweit des Hauptbahnhofes gelegen befindet sich der Bochumer Nordbahnhof. Das vergleichsweise kleine Gemäuer diente seid seiner Eröffnung 1874 dem Personen- und Güterverkehr. Dabei ist das Gebäude so viel mehr als nur ein bloßer Bahnhof am Rande.

 

Denn die so unscheinbar wirkende Zugstation war zur Zeit des NS. Regimes Deportationsort für Jüdinnen und Juden in die berüchtigten Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Insgesamt wurden 604 Menschen von hier aus in den sicheren Tod gefahren. So ist dieses Gebäude für die jüdische Erinnerung mit großem Schmerz verbunden, aber auch mit einer Erinnerung, die gegenwärtig bleiben muss.

 

Damit markiert der Nordbahnhof ein historisch zentrales Element in der Stadtgeschichte Bochums. Denn neben Bergbau und Multikulti- Region, gehört leider auch dieser Bereich der Geschichte zu unserer Stadt. Und so erschreckend dieser Part unserer Vergangenheit auch sein mag, wie dürfen nicht stillschweigend darüber hinweg sehen. Nein, eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist gefordert!

 

Solche Projekte gibt es, ja. Aber Geschichte lässt sich immer an konkreten Fällen erleben. Einen solchen Fall stellt nun der Nordbahnhof dar. Damit einher geht die Frage: Was soll nun geschehen?

 

Die Bürgerinitiative „Nordbahnhof Bochum e.V.“ wünscht sich, einen Gedenkort aus dem Gebäude zu machen. Als Träger kommen die RUB oder das Stadtarchiv in Frage. Wie immer fehlt es am Geld, denn der öffentliche Zuspruch ist groß.

 

Dennoch wurde nun entschieden, das geschichtsträchtige Gebäude in ein Bürosystem umzuwandeln. Am 11.03.18 begannen die Umbauarbeiten, damit zukünftig Kanzleien und Hochschulen dort ihren Platz finden.

 

Immerhin, ein Gedenkort für die Opfer der NS-Verfolgung soll entstehen. Trotzdem wird diese sehr pragmatische Nutzung des Gebäudes heftig kritisiert.

 

Sollte ein so symbolträchtiges Haus nicht mehr für seine Bedeutung in Erinnerung bleiben, als für sein Dach und seine Wände?

 

-Tim Pöppel

 

 


EYP- Sitzung in Flensburg

Donnerstag Morgen um zwanzig vor acht ging es los. In den Ferien. Beim dreimaligen Umsteigen verpassten wir einen Zug und erreichten unser Ziel mit einer Stunde Verspätung. Auch die nächsten drei Tage würden nicht entspannt werden: Wir schliefen auf Isomatten in Klassenzimmern einer Flensburger Schule, duschten in der abgelegenen Sporthallen-Umkleide (meistens nachts und ohne Licht), arbeiteten stundenlang an Dokumenten, die später von allen Seiten kritisiert werden würden, und wurden von einer kritischen Jury bewertet. Es stellt sich die Frage: Wieso tun wir so etwas freiwillig?

Dazu sollte man wissen, was das EYP überhaupt ist. Das Europäische Jugendparlament ist ein Verein, den es inzwischen in 40 Ländern gibt. Bei jeder Sitzung wird das Europäische Parlament simuliert und gleichzeitig ein Debattier-Wettbewerb durchgeführt. Geleitet wird das Ganze von jungen Erwachsenen, manchmal kaum älter als die Delegierten, die sich als Vorsitzende der Komitees (Chairs), Organisatoren oder Mitglieder des Media-Teams engagieren. Teilnehmer sind hauptsächlich Jugendliche aus Deutschland, aber auch aus anderen EYP-Ländern. Bei dieser Sitzung nahmen etwa 100 Delegierte teil.
Unsere Delegation besteht aus sieben Schülern der Q1 und mir, der Einzigen aus der Q2. Manche von uns waren schon letztes Jahr dabei, als unsere Delegation bis zur internationalen Sitzung in Vilnius diesen Sommer weitergeleitet wurde.
Grundsätzlich teilt sich jede Sitzung in drei Hauptteile auf:

1. Teil: Das Teambuilding
Einen Teil davon hatten wir Dank unserer Verspätung bereits verpasst. Das Ziel ist natürlich ein starker Zusammenhalt innerhalb der etwa zehnköpfigen Komitees, die von jungen Erwachsenen, den so-genannten Chairs, geleitet werden. Es ist ein berühmt-berüchtigter, manchmal auch gefürchteter Teil der Sitzung. „The Jellyfish“, Just Dance und andere Spiele werden von den Delegierten mit mehr oder weniger Begeisterung wahrgenommen, und manchmal auch zu lieben gelernt.

2. Teil:

Am zweiten Tag ging es dann erst richtig los mit der Arbeit: Eine Resolution musste her, also ein Dokument mit einer Auflistung der wichtigsten Probleme und Fakten eines Themas und unseren Lösungsvorschlägen. Ein einziger Tag ist dafür sehr knapp bemessen, da es hohen Diskussionsbedarf gab.
Ich selber war Teil des Komitees für Arbeit und Soziales (EMPL) und unsere konkrete Fragestellung beschäftige sich mit der Arbeitswelt 4.0 etc. Trotz, oder vielleicht gerade wegen einer gründlichen Vorbereitung brauchten wir lange, um uns auf Maßnahmen zu einigen. Wie helfen wir Menschen, die ihren Beruf aufgrund neuer Technik nicht mehr ausüben können? Was können wir tun, um die EU im internationalen Wettbewerb fit zu halten?

3. Teil: Die parlamentarische Vollversammlung
Hier kommen alle Komitees zusammen, um über die erarbeiteten Resolutionen zu diskutieren und schließlich über sie abzustimmen. Dafür wurde uns der Audimax der Europa-Universität Flensburg zur Verfügung gestellt. Das besondere an der GA (General Assembly) ist, dass nahezu jeder etwas sagen muss, egal ob man seine Resolution verteidigt, eine andere Resolution angreift oder einzelne Punkte kritisiert. Ich habe zum Beispiel auf die Kritik an der Resolution meines Komitees geantwortet.

Anschließend findet dann die Abschluss-Veranstaltung statt, in der die wichtigsten Personen der Sitzung Reden halten. Danach werden die Ergebnisse der Jury bekanntgegeben. Der Hauptpreis ist die Weiterleitung zur nationalen Auswahlsitzung,  andere Delegationen oder einzelne Delegiert können aber auch zu Sitzungen im Ausland geschickt werden. Kriterien sind dabei Englischkenntnisse, rhetorische Fähigkeiten, Argumentation, aber auch soziale Kompetenzen und der Gesamteindruck. Die NGB-Delegation hat es dabei wieder geschafft, zu überzeugen und zur nationalen Auswahlsitzung weitergeleitet zu werden. Das bedeutet, dass wir uns schon Mitte Mai wieder auf den Weg zur EYP-Sitzung in Hannover machen werden.

Also wieso tun wir so etwas freiwillig? Wegen dem, was man lernt. Dazu gehört nicht nur das reine Wissen über die EU und die behandelten Themenbereiche. Vor Leuten zu sprechen, seine Argumente sinnvoll zu strukturieren und auszudrücken und auch einfach mal spontan zu reagieren.
Für mich gehört da aber noch einiges mehr zu, nämlich die ganzen Details, die das EYP zu bieten hat. Dazu zählt, wie wir an der Universität von einer Blaskapelle mit der Europahymne begrüßt wurden.Wie jedes Mitglied des Media-Teams ein eigenes Projekt verfolgte, das manchmal gar nichts mit Politik zu tun hat (es wurde beispielsweise ein Film über Körpersprache anhand von Füßen gedreht). Ich liebe das EYP wegen der Versuche innerhalb des Komitees, Leuten aus anderen Ländern einzelne Wörter Deutsch beizubringen („Eichhörnchen“ ist dabei besonders witzig) und dafür einige finnische oder italienische Sätze lernt (an die ich mich leider nicht mehr erinnern kann). Wegen des Komitee-Dinners, bei dem man zusammen in einem internationalen Restaurant essen geht, in unserem Fall in einem mediterranen Restaurant in der Flensburger Innenstadt.

Und natürlich wegen der ganzen Leute, die man kennenlernt.

 

-Emily Grünendieck

 

 


Macbeth

Das Schüler-Ensemble des NGB, kurz S*ENG, präsentiert am 16.03. um 19:00 Uhr und  am 18.03. 2018 um 17:30 Uhr in der Aula des NGB William Shakespeares Macbeth.

 

In Shakespeares Stück Macbeth geht es um einen Adligen, Macbeth, dem von drei Hexen prophezeit wird, dass er König werden wird. Am Anfang des Stücks ist Macbeth der königstreue Kämpfer, der gegen Aufständische und ausländische Truppen kämpft, die König Duncan töten wollen. Nach der Prophezeiung der Hexen ändert sich Macbeth und hilft der Prophezeiung durch Königsmord nach und er wandelt sich vom guten, königstreuen Kämpfer zum mordenden Verräter und Tyrannen. Das S*ENG hat außerdem noch eine kurze Szene eingebaut, welche die Bedeutung der Hexen erläutert. In der Tragödie geht es um aktuelle Themen wie Lüge, Wahrheit und Krieg. Dies ist einer der Gründe, warum dieses Stück gewählt wurde.

 

Die Rollen sind wie folgt besetzt:

 

König Duncan:

Simon Osthues

 

McDuff:

Johanna Häger

Macbeth:

Jonathan Häger

 

Lady McDuff,

Kammerfrau:

 

Anna Reizbikh

Lady Macbeth:

Rebecca Löbbert

 

 

Malcolm:

 

Miriam Brand

Hexe 1,

Bote:

 

Tom Höfner

 

Mörder,

Seyton:

 

Collin Löbbert

Hexe 2,

Diener:

 

Philipp von Hänisch

 

Mörder, Arzt,

Pförtner:

 

Yannic Säck

Hexe 3,

Diener:

 

Leonard Potjans

 

 

Rosse:

 

Christian Haek

Banquo,

Siward:

 

Ida Gottmann

 

 

Lennox:

 

Alicia Ryrko

Fleance,

McDuffs Sohn:

 

Stella Strauß

 

 

Soldat:

 

Jari Nowack

 

 

Regie:

Simon Osthues

         

Termine:

Freitag, 16.03.2018 um 19:00 Uhr

Sonntag, 18.03.2018 um 17:30 Uhr

in der Aula des NGB

 

Karten sind erhältlich an der Abendkasse oder unter: karten.seng@gmail.com

 

 

 

 

 

Regieassistenz:

Rebecca Löbbert

Technik:

Jari Nowack

Maske:

Anna Reizbikh

Kostüm:

Johanna Häger

Rebecca Löbbert

Bühnenbild:      

Miriam Brand

Dramaturgie:

Jonathan Häger

Rebecca Löbbert

 

- Dominik Beierle

 

 

Karnevalsaktion am NGB

Auch dieses Jahr fand wieder einmal eine Aktion zum Karneval an unserer Schule statt. Durchgeführt von unserer Schülervretertung wurde für die 5. und 6. Klassen ein Karnevalfest arrangiert und durchgeführt.

Der Brauch der Dämonenvertreibung rund um diese Zeit wird in NRW sehr stark zelebriert und vor allem das Konzept der Verkleidung hat einen hohen Stellenwert.

So kamen die verschiedenen Schüler*innen verkleidet zur Schule und zeigten eine große Bandbreite an Verkleidungen. Von Piraten über Handys bis hin zu Sultanen war alles geboten!

Aber sich einfach nur zu verkleiden wird diesem besonderen Tag nicht gerecht. Deshalb fand auch eine Feier in der Aule des NGB statt. Mit Musik, Essen und viel Gelächter konnte so das Karnevalsfest an unserer Scdhule begangen werden.

Und das alles, das muss hier noch einmal erwähnt werden, dank der SV. Ohne den Einsatz einiger Schüler*innen für unsere Schulgemeinde wäre so etwas nicht möglich.

Vielen Dank!

 

- Tim Pöppel

 

 

Holocaust Gedenktag am NGB

Am 26. Januar haben wir uns in der Aula unserer Schule anlässlich des Holocaust-Gedenktags der zwischen 1933 und 1945 ermordeten europäischen Juden  erinnert. Die Veranstaltung wurde von Herrn Hirschhausen, Herrn Fallak und Herrn Vollert geplant und durchgeführt. Beiträge einzelner Schüler wurden von einigen Mitgliedern des Orchesters und Herrn Hirschhausen mit traditionell jüdischer Musik begleitet. Die Veranstaltung begann mit einem Video zur jüdischen Geschichte in NRW, welches vor einiger Zeit von Vanessa Bazynski, Eva Lupprian, Lina Devers und Eva Würzler beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht wurde und dort auch einen Preis gewann. Es zeigt in Form eines Schattenspiels die wechselhafte und leider auch konfliktreiche Geschichte des Judentums in Bochum vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Anschließend trugen Merit Feldmann, Sarah Kurkowski und Chahd El Chkief zwei Texte und ein Gedicht vor, darunter ein Auszug aus dem Tagebuch der jüdischen Polin Rutka Laskier, die als junges Mädchen in Auschwitz ums Leben kam. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Präsentation von Fabian Häbener, der den Maler Felix Nussbaum vorstellte und dabei sein Gemälde „Triumph des Todes“ analysierte. Nussbaum malte das Bild kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz im Versteck in Brüssel und zeigt darin, wie Tod und Krieg sein Leben bestimmten.

 

-Eva Würzler & Sarah Kurkowski

 

 


Unsere Schulgeschichte

Unsere Schule – war die eigentlich schon immer so, wie sie heute ist?

Viele wissen wahrscheinlich, dass das NGB aus zwei Schulen entstand: der Albert-Einstein-Schule und dem Ostring-Gymnasium, aber wie kam es dazu?

 

Der Zusammenschluss war Idee des Bochumer Stadtrates (damals unter Frau Dr. Ottilie Scholz).

 

Doch es gab auch einige, welche sich mit diesem Entschluss nicht anfreunden konnten: per Bürgerentscheid wollten sie dagegen vorgehen, um das Gymnasium am Ostring als eigenständige Schule zu erhalten. Trotzdem waren es zu wenige Stimmen, um dies zu beschließen.

 

Aufgrund der zwei Ringe als Form unserer Schule sind beide jedoch bis heute nicht vergessen und miteinander vereint.

 

Also wurden die beiden Gymnasien doch zusammengelegt und eine völlig neue Schule sollte auf dem Platz der damaligen Albert-Einstein-Schule entstehen: das Neue Gymnasium Bochum (kurz NGB). Die Planungsgesellschaft Hascher + Jehle wurde mit der Gebäudeplanung beauftragt.

 

Der Spatenstich erfolgte am 18. März 2011. Das Wort „Spatenstich“ ist ein Ausdruck für den Beginn der Bauarbeiten. Dies wird auf der Baustelle meist noch symbolisch dargestellt, indem der Grundriss des Gebäudes mit Spaten ausgestochen wird.

 

Während das NGB gebaut wurde, hatten die Schüler im alten Gebäude der Erich-Kästner-Schule Unterricht.

 

Alle freuten sich, als die 33 Mio. Euro teure Schule dann am 22. Oktober 2012, nach einigen Bauverzögerungen, eröffnet wurde. Vor allem die Schüler und Schülerinnen der Albert-Einstein-Schule, da ihr alter Bau von Schadstoffen belastet war.

 

Das NGB ist ein Architekten-Bau, daher durften anfangs keine Bilder oder Pflanzen ins Gebäude. Heute steht im Foyer eine große Palme und in manchen Klassenräumen ebenfalls kleinere Pflanzen.

 

Unsere Schule ist eine Europa-Schule. Das heißt, dass sie eine Schule mit bestimmten Standards der interkulturellen Zusammenarbeit und der methodischen Innovation ist.

 

-Yasmin El Badawi

 

 

Die Aufführung von Undercover Dschihadistin an unserer Schule – ein Stimmungsbild

Am 21.11. 2017 wurde hier am NGB das Stück Undercover Dschihadistin vom Westfälischen Landestheater Castrop Rauxel inszeniert. In dem Stück geht es um eine französische Journalistin, welche über einen Fake Facebook Account zu einem höher angesehenem IS- Mitglied Kontakt aufnimmt. In dem Glauben, dass es sich bei der Journalistin um eine ahnungslose Teenagerin handelt, wirbt das IS-Mitglied namens … die Journalistin für den Krieg im Islamischen Staat an. Sie skypen eine Weile, bis es an die Reise an die syrische Grenze geht. Vor erstmaliger Begegnung wird die Journalistin jedoch ertappt. Nun taucht sie unter. Das Stück basiert auf einer wahren Begebenheit.

WIR am NGB haben Schüler sowie auch Lehrer nach ihren Eindrücken gefragt. Dabei sind wir auf sehr unterschiedliche und vielfältige Meinungen gestoßen. Überrascht hat uns, dass die Kontra Seite unserer Befragung nach überwiegt.
Lehrer und Schüler waren sich einig, dass die Darstellung (Schauspiel; Musik) überzeugend war, besonders beeindruckt waren sie durch die kleine Anzahl des Ensembles. Die Nutzung der technischen Möglichkeiten kam trotz Komplikationen (Bildszene) gut an. Auch Herr Osthues, der Theaterexperte an unserer Schule, war von der Aufführung des Stücks und der medialen Umsetzung überzeugt. Größenteils waren die Zuschauer von der Story gefasst, da sie so aktuell und Teil unserer Lebenswelt heute ist. Dennoch gab es auch in Bezug auf die Thematik Streitpunkte. Einige Schüler waren der Meinung, die Inhalte wirkten an einigen Stellen ins Lächerliche gezogen. Andere fanden, das Thema sei zu massiv für Jugendliche zwischen vierzehn und siebzehn Jahren. Des Weiteren sorgte der Rollenwechsel oft für Irritation, wobei viele finden, dass der Ablauf trotzdem gut dargestellt wurde. Ebenfalls befürchten besonders die Lehrer, dass die versuchte Überbringung eines Warnfaktors als nicht gelungen war. Einige erhofften sich, dass stärker klar gemacht wird, nicht auf solche Anwerbungen wie diese einzugehen, wenn, dann negativ. Sie wünschten sich auch eine genauere Schilderung der Beweggründe. Der wohl wichtigste Kritikpunkt bestand aber darin, dass das Stück zum Schluss hin etwas langatmig wurde und Wiederholungen zu etwas Unruhe im Zuschauerraum führte. Zehn bis fünfzehn Minuten Kürzung hätten dem Stück gut getan.

Abschließend kann man sagen, dass das Stück sehr unterschiedlich aufgenommen wurde – sowohl unter Lehrern als auch unter Schülern. Bei der Befragung merkten wir, dass viele wirklich enttäuscht waren, aber alle haben klar und deutlich gesagt, dass diese Inszenierung  eine Aufgabe war, welche schwer zu bewältigen ist, da das Ensemble sich an die Originalfassung hielt und dieses Thema stets für eine gewisse Spannung sorgt.
Gute Arbeit, aber noch nicht gut genug? Was sagt ihr dazu?

 

-Chahd El Chkief

 

 

Der Römertag

Der Römertag ist schon seit 1988 existent und erfreut jedes Jahr, trotz einiger Makel, die Besucher. Es gibt ihn, damit die Eltern der vielleicht baldigen Schüler der Schule sich noch einmal genauer über die Zweige und die Sprachen erkundigen können, und um das Interesse der Schüler an den verschiedenen Sprachen wie Griechisch, Hebräisch und Latein zu wecken, damit sie vielleicht in der sechsten Klasse Latein, in der achten Klasse Griechisch, in der zehnten Klasse Hebräisch oder den Latein Zweig, wählen.

 

Der Römertag besitzt ebenso einen Wettbewerb, mit dem Namen

,,Aus der Welt der Griechen“. Hier werden jedes Jahr drei Kategorien vorgestellt, aus denen gewählt werden kann. Dieses Jahr waren dies: Helm basteln, Video über die Diskussion der Götter über Europa machen und ein Malbuch entwickeln.

Diese Freiwilligen können über die Herbstferien an ihrem Projekt arbeiten, und es nachher bei einem Lehrer, der am Wettbewerb beteiligt ist, abgeben.

 

Öfters empfängt der Römertag auch einen Gast, wie dieses Jahr die Generalkonsulin aus Griechenland, welche auf die Frage, wie sie den die Schule finde, ,,schön“ geantwortet hatte. Der Sieger des Wettbewerbs der Helm-Kategorie hat dieses Jahr, sowie der Sieger der Video-Kategorie und der Malbuch-Kategorie, eine echte römische Münze gewonnen, sowie ein Buch: ,, GRIECHISCHE SAGEN UND MYTHEN“. Der Sieger der Video-Kategorie hat zusätzlich noch, nach einer Auslosung, eine Fahrt nach Athen von einer griechischen Matratzenfirma namens ,,Cocomax“ spendiert bekommen. Laut Besucheraussagen war der Römertag ein schönes Erlebnis und ebenfalls sehr informativ.

 

- Dominic Bade

 

 

Mottowoche 2018


Endlich ist es wieder so weit! Horden von angehenden Abiturienten rennen in schrägen Kostümen durch die Flure und Klassen des NGB und brüllen „HINSETZEN, HINSETZEN!“. Die Mottowoche der Q2 ist in vollem Gange. Fünf Tage lang gibt es laute Musik, eine ganze Menge Spaß und natürlich ein buntes Programm. Das Komitee, das für die Planung der Mottowoche verantwortlich ist, hat sich mächtig ins Zeug gelegt und tolle Spiele, Challenges und andere Aktionen vorbereitet.
Aber was wäre die Mottowoche schon ohne die Mottos, die die Grundidee für die verschiedenen Verkleidungen vorgeben? Alle Q2-Schüler konnten aus einem Pool von Motto-Vorschlägen ihre vier Favoriten auswählen, die in die Planung von Montag bis Donnerstag eingingen. Und so wurden die Mottos 2018 umgesetzt:


Tag 1:„Helden der Kindheit"

Von „Bob der Baumeister“ bis „Kim Possible“ waren alle erdenklichen Kindheitshelden dabei, die das Kinderfernsehen der späten 90er und der 2000er geprägt haben. Schon am ersten Tag der Mottowoche konnte man eine ganze Reihe von liebevoll und aufwendig gestalteten Kostümen bestaunen. Neben den Intensivkursen der Leistungskurse, die bei der Vorbereitung auf die Abiturprüfungen halfen, fand dann noch die traditionelle Polonaise durch das Lehrerzimmer statt, sehr zur Freude der anwesenden Lehrer.


Tag 2: „Lazy Town“

- auch bekannt als „Asi-Tag“. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um den intellektuellen Höhepunkt der Mottowoche. Je nach dem, wie das Motto verstanden wurde, spielten die Verkleidungen entweder auf lässige Alltagskleidung an, oder brachten die eher bildungsfernen Milieus dem NGB etwas näher. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer hatten ihren Spaß. Beim Bobbycar-Parkour und beim Ballontanz konnten sich die Lehrerinnen und Lehrer sowohl gegen ihre Kollegen als auch gegen Schüler behaupten. Den Abschluss des Tages machte die sogenannte „Stuhlprobe“, die - auch wenn die Bezeichnung eher verwirrend ist - lediglich auf die Sitzordnung der Q2-Schüler bei der Vergabe der Abitur-Zeugnisse vorbereiten sollte. Ein Ereignis, das in nicht allzu weiter Ferne vor uns liegt.


Tag 3: „Weltreise“

Eines der wohl vielfältigsten Themen in der Mottowoche. Viele Schüler konnte man etwa mit Baguettes unter den Armen, Sombreros auf den Köpfen oder verschiedenen Länderflaggen über den Schultern sehen. Auch wenn hauptsächlich auf die gängigsten Klischees bei der Kleidung und beim Verhalten eingegangen wurde, war der Ländertag doch eine kulturelle Bereicherung. Der sportliche Höhepunkt des Tages war das sorgfältig geplante Bürostuhl-Rennen im Foyer. Die Stimmung war wieder ausgelassen und die Schüler und Lehrer hatten ihren Spaß.


Tag 4: „Casino Royal“

Am letzten Tag mit Kostüm-Motto wurde also das große James-Bond-Thema umgesetzt. Alle Q2-Schüler schmissen sich in Schale und präsentierten ihre edelsten Casino-Outfits. In etwa so war zumindest die Idee. Aber natürlich bot auch dieses Motto wieder ein großes Spektrum für Interpretationen. Und so entschloss sich doch ein Großteil der Schüler, das Thema so wie in den früheren Q2-Stufen anzugehen, und in die Welt der Bordellbesitzer und deren „Angestellten“ einzutauchen. Das Vergnügen darf ja schließlich auch nicht zu kurz kommen. Passend zum Motto fand dann noch der Eierlauf-Parkour und ein Tanzwettbewerb für Lehrer im Forum statt.


Tag 5: „Das große Finale - Der Abi-Streich“

Den krönenden Abschluss der Mottowoche 2018 machte der traditionelle „Abi-Streich“. Und der war in diesem Jahr ganz auf das Motto des Jahrgangs „Abitur ’18 - NGB Originals since Season 1“ abgestimmt. Wie beim Video-on-Demand-Anbieter „Netflix“, an den das Motto angelehnt ist, gab es auch beim Abi-Streich eine Fülle von bekannten Serienformaten, die mit den Lehrerinnen und Lehrern als Protagonisten nachgestellt wurden. So mussten zum Beispiel beim „Dschungelcamp“ knifflige Aufgaben gelöst werden, etwa  das Sammeln von Sternen, die allein mit dem Mund aus Behältern gefischt werden mussten. „NGB’s Next Topmodel“ bot den Lehrerinnen die Gelegenheit auf dem Laufsteg aus sich herauszukommen und den ganz persönlichen Style zu präsentieren. Und schließlich bei „Der Bachelor“ konnte man die Lehrer von einer ganz anderen Seite kennenlernen und ihre persönlichen Vorlieben für verschiedene Typen von Beziehungspartnern erfahren. Neben verschiedenen anderen Aktionen, wie zum Beispiel der Umgestaltung der Parkplätze oder der Verbarrikadierung des Lehrerzimmers, fand natürlich auch noch die für die Q2-Schüler besonders wichtige Überreichung der Abitur-Zulassungen statt. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Abitur, der für alle sehr harte Arbeit in den letzten zwei Schuljahren bedeutet hat.
Kaum zu glauben, aber mit diesem Freitag endete für uns nicht nur die Mottowoche, sondern auch die reguläre Schulzeit. Viele verloren auch ein paar Tränen, denn schließlich verbindet man doch viele Erinnerungen mit dem Schulgebäude, den Lehrern und natürlich den Mitschülern. Und so wird diese Mottowoche vielen sicherlich als „Schulwoche unter besonderen Umständen“ in Erinnerung bleiben.

 

-Jos Rittenauer

Sommerkonzert am NGB

Bye bye, Hollywood Hills, I'm gonna miss you...

 

 

...War nur einer der Ohrwürmer der diesjährigen Sommerkonzerts am NGB.

 

Mal wieder erfreuten uns einen Abend lang die Band-AG, der Konzertchor, das Orchester und auch die Hebräischkurse mit Musik, Gesang und auch Tanz.

 

Dabei waren viele verschiedene Arten der Musik zu hören, so dass für jeden etwas dabei war.

 

Egal ob man die Klänge von Charles Ives „The Unanswered Question“ oder doch lieber die „Hollywood Hills“ hört, alle war vertreten.

 

Mit den Hebräischkursen von Ef bis Q2 kamen dieses mal auch ein nicht-professioneller Chor dazu, der dennoch mit dem jüdisch-religiösen Lied „Adon Olam“ punkten konnte. So wurde ein weiterer Styl vertreten!

 

Insgesamt war es ein wirklich gelungener Abend! Das Zusammenspiel von verschiedenen Chören und Bands, aber auch Altersgruppen macht solche Konzerte immer wieder aufs neue lebendig. Die Vielfalt an Musik und an Menschen, die sich unter dem Dach unserer Schule für die Musik begeistern lässt und andere mit in ihren Bann zieht, ist wirklich phänomenal!

 

So kann man sich auf jeden Fall auf das nächste Konzert freuen!

 

-Tim Pöppel


Jungen des NGB siegen in Gesamtwertung bei Westparklauf


13:10 Uhr – das ohrenbetäubende Startsignal ertönt und mehrere Jungen aus den fünften Klassen verschiedener Schulen sprinten los. Denn heute haben sich 1580 Schülerinnen und Schüler verschiedener Bochumer Schulen an der Jahrhunderthalle Bochum versammelt, um am diesjährigen Westparklauf (17.05.2018) teilzunehmen. Dieser von Markus Kubillus organisierte Wettbewerb, der dieses Jahr zum 31. Mal stattfindet, dient vor allem dazu, junge Talente für den TV Wattenscheidt 01 zu entdecken.


Nach ein paar Minuten kommt der Erste unter großem Applaus verschwitzt ins Ziel, nachdem er eine Strecke von einem Kilometer zurückgelegt hat. Danach starten einige Mädchen aus den fünften Klassen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befinden sich auch ein paar Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums Bochum (NGB).

Im Laufe des Tages sollen neben weiteren Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 auch welche der Klassen 6-8 an den kommenden Läufen teilnehmen. Aus den 9. Klassen des NGB werden in diesem Jahr keine Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten. Wie in den vergangenen Jahren fanden sich wieder kaum Läuferinnen und Läufer.
Die Siegerehrungen sollen voraussichtlich um 16:40 Uhr beginnen, also eigentlich erst nach den Läufen. Doch aufgrund einer schlechten Organisation finden sie teils zwischen den Läufen statt, sodass man kaum noch einen Durchblick hat, da man weder durch Listen, noch über Durchsagen erfährt welcher Jahrgang denn gerade gekürt wird.
In diesem Jahr ist die Dietrich-Bonhoeffer-Schule besonders erfolgreich. Doch in der Gesamtwertung der Jungen erreicht das NGB, mit einer Summe von 21 Punkten sogar den ersten Platz. Direkt dahinter, auf Platz 2, liegt die Schiller-Schule. Unsere Mädchen teilen sich den zweiten Platz in ihrer Wertung mit der Hellweg-Schule mit 25 Punkten.




 

-Carla Möller und Kiara Brehmer

 

 

 

Einladung zum Sommerseminar der Juso Schüler/innen

Liebe Schülerinnen, lieber Schüler,

 

die Juso Schüler*innen werden in den Sommerferien eine Seminarwoche zu den Themen Sozialismus (Wofür brauchen wir einen Staat?), Internationalismus (Wie sieht die Zukunft der EU aus?) und Antifaschismus (Wie können wir Diskriminierung an Schulen verhindern?) veranstalten.

 

Die Seminarwoche wird vom 06.08-10.08.2018 jeweils von 11 bis 16 Uhr im großen Saal des Fritz-Husemann-Hauses (Alte Hattinger Str. 19, 44789 Bochum) stattfinden.

 

Geplant ist unter anderem ein Ausflug zur Wewelsburg, eine Besichtigung des Rathauses Bochum und Diskussion mit Ratsmitgliedern, sowie ein gemütlicher Abend zum Abschluss.

 

Das Seminar wird öffentlich stattfinden. Zur Teilnahme ist kein Vorwissen notwendig.

 

Ihr seid also alle herzlich eingeladen!

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Wenn Du teilnehmen möchtest, dann gib bitte unter schuelis@jusos-bochum.de bis zum 27.07.2018 Bescheid.

 

Solltest du, trotz Zusage, nicht können, dann sag bitte unter oben genannter Mail Adresse ab.

 

Weitere Informationen zum Programm wirst Du nach der Anmeldung erhalten.

 

-Jan Eric Wolf 

 

i.A. Vorstand der Jusoschüler*innen Bochum


Schülerratssitzung 2018 24.09.2018

Am 20. September 2018 war es wieder soweit – die Schülerratssitzung des NGB fand statt. Hierbei versammelten sich alle Klassen- sowie Stufensprecher, um all das zu organisieren, was für das neue Schuljahr wichtig ist. Ganz vorne mit dabei: die Wahlen. Von Schülersprecher*innen, über Mitglieder*innen der Ordnungskonferenzen bis hin zu den Fachkonferenzen war alles dabei. Auch die SV- Lehrer wurden gewählt, neu dabei: Herr Grziwotz.

 

Bei der Wahl der Schülersprecher*innen  kam es hingegen zu folgenden Ergebnissen: Die beiden amtierenden Schülersprecher*innen Muhammed Demirci (Q2) und Friedrun Otto (Q1) wurden wiedergewählt und erhalten ab jetzt Unterstützung durch Clara Eirich (Q2) sowie Gregor Berghaus (Q2). Die vier sind nun dafür zuständig, die SV zu leiten und somit an oberster Stelle die Schülerschaft zu vertreten. Sie tragen die Anliegen der Schüler*innen bei alle wichtigen Konferenzen, bis hin zur Schulkonferenz vor und stimmen mit ab. So hat die Schulkonferenz sich dank des Engagements der ehemaligen Schülersprecher*innen gegen ein ausdrückliches Handy- Verbot in der Schule ausgesprochen. Projekt der amtierenden Schülersprecher*innen wird es wohl sein, sich für ein kostenfreies WLAN in unserer Schule einzusetzen.

 

Solltet ihr also Fragen oder Ideen rund um unsere Schule haben, sind diese vier Leute eure beste Anlaufstelle.

 

-Yasmin El-Badawi

 


Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit 03.05.2018

Wenn heute der letzte Tag wäre, an dem wir unsere Meinung äußern dürften, ohne dafür belangt zu werden, fielen uns sicher viele Themen ein, die noch ein letztes Mal öffentlich kritisiert werden sollten. Allerdings laufen nun die kostbarsten 24 Stunden Freiheit, für das erlesenste Gut, unsere Meinung, an.
Wie wird die Welt wohl ab morgen aussehen?
Wie werden die Menschen reagieren?
Wird durch einfältige Berichterstattung unser Leben friedlicher?
So viele ungeklärte Fragen und das nur aufgrund einer Gesetzesänderung.

Zunächst ist es uns Schülern natürlich ein Anliegen über die Probleme der Schulpolitik zu schreiben. Ist doch ganz klar, wenn man bedenkt, dass dieses Thema momentan ein primärer Anteil unseres Lebens ist.
Doch so fallen uns auch einige Kritikpunkte ein.
Das neue Konzept des Abiturs nach Acht anstatt Neun Jahren ist ein Beispiel dafür. Wieso wurde uns dieses eine Jahr weggenommen, von Personen, die selbst die Auswirkungen dessen nicht betrifft.
Wer hat denn Bitteschön gesagt, dass es uns recht gefallen würde, mehr Hausaufgaben zu bekommen und teilweise bis Vier ihr in der Schule zu sitzen? Es wird uns unsere Freizeit geraubt und das auch noch von Schulstoff der meistens irrelevant für unseren weiteren Lebensweg, oder schlicht und weg zu Themen spezifisch ist.
Die Allgemeinbildung bleibt hinten anstehen, wohingegen spezielle Aspekte gründlich behandelt werden.
Höchstwahrscheinlich ein Grund dafür, weshalb viele Studierenden nicht mehr das Lehramt wählen. Von den maroden Schulen mal ganz zu schweigen.


Aber nicht nur das Schulsystem ist etwas, dass uns am Herzen liegt.
Wir als zukünftige Generation die, wie man gerne sagt, die nächsten Jahre entscheiden und nutzen sollen und können, wollen uns über Fremdenfeindlichkeit, genauer gesagt die Islamfeindlichkeit, äußern.
Heutzutage leben viele Moslems in Deutschland und sind gut integriert, würde man meinen oder?
Komischer Weise werden häufiger als man denkt Muslime diskriminiert und das ist unverantwortlich. Uns ist es egal, welcher Religion, Hautfarbe oder sonst was ein Mensch angehört, für uns kommt es nur auf die Persönlichkeit an. Wir sind in der Klasse selbst viele Moslems und wir verstehen und trotzdem super. Komisch, wenn man bedenkt, dass das Muslime sind, oder? Nicht jeder Angehörige Muslimischen Glaubens will uns verletzen und uns schaden. Auch nicht jeder Deutsche ist judenfeindlich, nur weil es in der düsteren Vergangenheit leider Person gab, die rechtsradikale Ansichten hatten und diese auch noch durchgeführt haben. Es war grausam, aber trotzdem wollen wir ja auch nicht auf diese Art und Weise definiert werden. Man muss verstehen, dass nicht jeder Moslem gleich böse ist und es- wie wir es tun- akzeptieren.
Wir wollen hier keine Menschen schlecht machen oder ihnen ihre Meinung nehmen - heute können Sie sie noch sagen.

Aber bedenken Sie, denken Sie bevor sie etwas sagen nach, und hören sich andere Meinungen an. Führen Sie Diskussionen! Überzeugen Sie sich davon, das nicht jeder Moslem schlecht sind, oder versetzen Sie sich in die Lage der Betroffenen.
Denken Sie über Ihre Worte nach - vorallem ohne Meinungsfreiheit!

 

-Klasse 8c (Alexandra Stahl & Alexander Lueg)


Vorlesewettbewerb der 6. Klassen 2017

Der Vorlese-Wettbewerb des NGB findet am
05.12.2017 statt. Am Vorlese-Wettbewerb nehmen nur die sechsten K lassen teil. Im Deutsch-Unterricht der Klasse 6a der von Frau Magdanz unterrichtet wird,wurden Vorlesetipps gesammelt, die euch hoffentlich helfen werden.


Hier einpaar Vorlesetipps:

1.Lies mit Fantasie! Sonst wird es schnell langweilig.

2.Denke dich in das Buch hinein!

3.Teile dir den Text, den du vorlesen willst, (gedanklich) in kleine Teile ein!

4.Mache nach Punkten und Absätzen eine Pause!

5.Lass dir Zeit!

6.Lass dich auch von Fehlern nicht aus der Ruhe bringen!

7.Hab Spaß beim Vorlesen!

 


In der 6a haben die Schüler mit Frau Magdanz den Klassen-Vorlesewettbewerb veranstaltet.
Den ersten Platz mit den meisten Punkten, die die Schüler der 6a zusammen festgelegt haben, ereichte ein Mädchen namens Rahel Hägele, mit über 60 Punkten und somit liest sie dann vor der Juri und wird die Klasse 6a vertreten.
Den zweiten Platz  belegte ein Mädchen namens Lea Marie Walper.
Den dritten Platz tei lten sich Electra Ermidi undHugo Essling-Wintzer.

Am 05.12.2017 fand der Vorlese-Wettbewerb in B116 statt.

Eine Übersicht zu den Teilnehmern:

Name                         Titel                                                                  Klasse
Rahel        Rico,Oskar und das Herzgebreche                                    6a
Arina         Murksmagie:Ein Stein kommt selten alleine                   6b
Julia           Mordnacht                                                                             6d
Nia           Harry Potter: Und die Kammer des Schreckens               6e


Die Juroren waren: Frau Theiß
                                   Frau Timmer
                                   Herr Vollert

Anzahl der Zuschauer: 8

Weitergekommen sind:
                                    6d) Julia
                                    6e)Nia

Der Unbekannte Text hieß:
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
Der schreckliche Anfang.
             

Gewinner des Vorlesewettbewerb 2017 ist
NIA LEIBSCHER

Als Preis bekam sie ein Buch:
                  Top Secret- Die neue Generation
                          von Robert Muckamore

In einem Mini Interwiew mit Nia Leibscher sagte sie:
"Es war aufregend" und sie war "sehr glücklich.

 

-Electra Ermidi und Haun Oh